Neue Anforderungen für die Erwerbung

Open-Access-Transformationsverträge

Mitschnitt des Vortrags von Dr. Henriette Rösch im September 2020

Die DEAL-Verträge und andere Open-Access-Transformationsverträge stellen zahlreiche Herausforderungen an Bibliotheken. Neben der Bewältigung von Mehrbelastung durch publikationsbasierte Kostenmodelle, insbesondere für die typischerweise publikationsstarken medizinführenden Hochschulen, erfordern diese Verträge in den Erwerbungsabteilungen veränderte Arbeitsabläufe und auch neue Kompetenzen. Das umfasst etwa die Budgetplanung, die Entwicklung von Kriterien für die Bewertung von Transformationsverträgen, die Analyse und Prognose des Publikationsoutputs, die Information an die Publizierenden über die neuen Verträge sowie die interne Verwaltung und Dokumentation publikationsbasierter Kosten.

Von den Erfahrungen der Universitätsbibliothek Leipzig mit Transformationsverträgen und über Lösungsansätze sowie Perspektiven für das Erwerbungshandeln berichtete Dr. Henriette Rösch, Bereichsleiterin Bestandsentwicklungen/Metadaten, in ihrem Vortrag auf der AGMB-Jahrestagung 2020.

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