Ein ganzes Jahr

Jana Gehring ist Mitarbeiterin in der Campus-Bibliothek

Das Virus kam wie ein Sturm bei Nacht. Lautlos brach er Wege, hat vertraute verweht. Und das Leben stolpert wie ein unruhiges Herz. Ein ganzes Jahr.

Meine Hände sind rau von der vielen Desinfektion. Sie berühren schon lange keine anderen mehr. Ich verstecke sie in der Manteltasche auf dem Weg zur Bibliothek.

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Weihnachtsgruß der Universitätsbibliothek

In diesem Jahr war alles ganz anders. Nutzer*innen erlebten ihre Universitätsbibliothek nicht wie gewohnt und auch für uns war die Organisation des Bibliotheksbetriebs unter Pandemiebedingungen eine echte Herausforderung. Den Bibliotheksbesuch einzuschränken, zu reglementieren, zu kontrollieren – Das macht keinen Spaß!

Trotzdem oder jetzt erst recht, wünschen wir allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Lassen Sie uns die Daumen drücken, dass es im kommenden Jahr hier wieder brummt und vor allen Dingen: Bleiben Sie gesund.

Eine Tagung und ihre Ergebnisse dauerhaft frei verfügbar machen

Der neue Publikationsfonds für Monographien und Sammelbände

Die Open-Access-Publikationsförderung der Universität Leipzig wurde in diesem Jahr um einen neuen Baustein erweitert: Mit dem Publikationsfonds für Monographien
und Sammelbände wird nun auch die Open-Access-Veröffentlichung von Büchern, die in Verlagen erscheinen, (anteilig) finanziert. 

PublikationsfondsAPCPublikationsfondsPLUSPublikationsfondsMONO
Förderung von Open-Access-Artikeln in Gold-OA-ZeitschriftenFörderung von verlagsunabhängigen OA-PublikationsprojektenFörderung der OA-Veröffentlichung von Monographien und Sammelbänden in Verlagen

In diesen Tagen erscheint das erste Buch, dessen Open-Access-Stellung über den neuen Fonds gefördert wurde. Der Tagungsband „Vertragsrecht in der Coronakrise“ erscheint im Nomos-Verlag und versammelt die Beiträge der zehn Vortragenden der gleichnamigen Online-Tagung vom 18./19. April 2020. 

Wir sprachen mit den Herausgebern des Tagungsbandes, Alica Mohnert und Dr. Daniel Effer-Uhe, über das innovative Tagungsformat und die Motivation zur Open-Access-Veröffentlichung.

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Auf adlrs Schwingen durch schwere Zeiten

Sie haben auf den Seiten der UB Leipzig und in diesem Blog in den letzten Wochen verfolgen können, wie die Covid-19-Pandemie den Bibliotheksalltag kräftig durcheinandergewirbelt hat. Nutzerinnen und Nutzer in ganz Deutschland standen auf einmal vor verschlossenen Bibliothekstüren – und die Frage stellte sich, wie komme ich weiterhin an meine Literatur?

So kam es nicht unerwartet, dass sich viele Forschende und Studierende an adlr.link, den Fachinformationsdienst für die Kommunikations- und Medienwissenschaft, wendeten und dort nach Literatur recherchierten. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag zeigen, wie sich die Nutzung von adlr.link seit dem Aufkommen der Pandemie verändert hat.

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Die Quadratur des Kreises versuchen: zu den aktuellen Regelungen in der Bibliothek Rechtswissenschaft

Es ist ein offenes Geheimnis: Die Arbeitsplatzkapazitäten in der Bibliothek Rechtswissenschaft reichen hinten und vorn nicht aus. Das war schon vor Corona so und die neuen Hygienevorschriften haben den Platzmangel nun noch einmal verschärft. Der zusätzliche zweite Interimistische Standort soll nun zum Oktober eröffnet werden. Das hilft aber in der jetzigen Situation weder Ihnen noch uns: Die reduzierten Arbeitsplätze müssen möglichst gerecht verteilt werden, an verschiedene Nutzergruppen mit ganz unterschiedlichen Nöten und Bedürfnissen. Was die Sache nochmal verkompliziert: Während beispielsweise die Prüfer*innen aus den Reihen der Universität Leipzig wissen, welche Literatur derzeit zur Verfügung steht und z. B. Hausarbeitsthemen oder Benotungen entsprechend anpassen können, ist dies bei externen Prüfer*innen für das Staatsexamen nicht gegeben. Deshalb wurde gemeinsam mit Dekan und Studiendekan der Juristenfakultät die Entscheidung für Vorranggruppen getroffen.

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Mit Open-Source-Software durch die Krise

Sommersemester 2020: Webi- statt Seminare

Stell’ Dir vor, es ist Semesterbeginn und keine(r) geht hin …“, hieß es am 27. April 2020 hier im Blog der UB Leipzig. Der Beitrag deutete darauf hin, dass im soeben gestarteten Sommersemester 2020 alles etwas anders ist und sein wird: Homeoffice für die meisten Mitarbeiter*innen an der Universität Leipzig, Studierende, die an der Abschluss- oder Seminararbeit ausschließlich zu Hause arbeiten oder sich im Homelearning auf die Prüfungen vorbereiten müssen. Vorlesungen, Seminare und Übungen finden zwar noch statt, allerdings online unter Verwendung digitaler Infrastruktur. Diese Infrastruktur, die an der Uni Leipzig angeboten und durch das Rechenzentrum (URZ) oder die Universitätsbibliothek (UBL) administriert wird, ist in der jetzigen Situation von strategischer Bedeutung für die Fortführung des Universitätsbetriebes. Ein großer Teil der Infrastruktur an der Uni Leipzig wird dabei mit Hilfe von Open-Source-Software (OSS) betrieben – und dies aus gutem Grund.

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Es ist ein Beginn…

"Es ist ein Beginn…"

"Es ist ein Beginn…"Unsere Vize-Direktorin Charlotte Bauer freut sich wie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Leipzig auf eure Rückkehr in die Bibliotheken.

Gepostet von Universitätsbibliothek Leipzig am Freitag, 5. Juni 2020

Unsere Vize-Direktorin Charlotte Bauer freut sich wie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Leipzig auf die Rückkehr der Nutzerinnen und Nutzer in die Bibliotheken am 8. Juni.

Wann darf ich mich wieder setzen?

Bibliothek als Lernort – Planungen

Schnell noch Bücher abgeben, neue Lehrbücher für die kommenden Prüfungen oder die aktuelle Hausarbeit zusammensuchen und dann wieder flugs raus aus der Bibliothek. So läuft es ab, aber gewöhnen können wir uns alle nicht daran. Gähnende Leere in den Lesebereichen und ein völlig ungewohnter Anblick, Absperrbänder, hochgestellte Stühle, zusammengerückte Sessel, ausgeschaltete PCs und verlassene Loungemöbel – alle Gruppenräume leer!

Es würde doch niemanden stören, wenn man sich mal nett in den Sessel kuschelt und kurz blättert oder mal noch die Mails checkt…?
Aber immer noch gilt: leider kein Aufenthalt in den Bibliotheken!

Warum eigentlich nicht

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