Open-Access-Transformation: Projekt DEAL & Co.

Die wichtigste Infos für Autor*innen

Seit der Gründung des Open Science Office (OSO) an der Universität Leipzig im Jahr 2013 haben wir oft erklärt, warum wir Kosten für Open-Access-Artikel in subskriptionspflichtigen (hybriden) Zeitschriften NICHT fördern. Tatsächlich war diese sogenannte hybride Natur der gewählten Zeitschriften der häufigste Grund, aus dem wir eine Förderung aus dem Open-Access-Fonds ablehnen mussten – vor dem Hintergrund, dass es bis vor wenigen Jahren kaum transparente, überzeugende Lizenz- und Kostenmodelle gab, um die Ausgaben für Zugriffsrechte auf Closed-Access-Inhalte mit den Ausgaben für Open-Access-Publikationen zu verrechnen und in der Gesamtheit zu betrachten. Das hat sich mittlerweile und spätestens seit den deutschlandweiten Vertragsabschlüssen mit Wiley 2019 und Springer-Nature 2020 im Rahmen von Projekt DEAL (gravierend geändert. Weiterlesen →

Open Access Lizenzen – eine kurze Einführung in Creative Commons

Freier Zugang zu Artikeln, Büchern, Daten – das ist der eine Teil der Definition von Open Access und schon für sich genommen von unschätzbarem Wert.  Aber mindestens ebenso wichtig ist der zweite Teil der Definition: Dieser besagt, dass auch die Nachnutzung von OA-Publikationen klar geregelt und vor allem frei von Restriktionen sein muss. Um genau das zu gewährleisten, haben sich in den letzten Jahren die Lizenzen von Creative Commons als Standard herauskristallisiert.  Oftmals haben Sie als Autor oder Autorin bei wissenschaftlichen Publikationen die Qual der Wahl aus verschiedenen Lizenzen. Hier finden Sie die wichtigsten Unterschiede kurz erklärt:

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Open Access bei Büchern – Mission (im)possible?

Ob Monographien, Handbücher oder Sammelbände – gedruckte Bücher sind in den Geistes- und Sozialwissenschaften die zentrale Publikationsform und ein wichtiges Instrument der wissenschaftlichen Kommunikation. Insbesondere für Nachwuchswissenschaftler*innen spielt die Auswahl des Publikationsorgans für die Qualifikationsarbeit eine wichtige Rolle für die zukünftige wissenschaftliche Karriere. Eine (digitale) Open-Access-Publikation ziehen viele dabei nicht in Betracht. Weiterlesen →

Open Access – noch immer ein Thema!

Vom 19. bis 25. Oktober 2020 findet unter dem Motto „Open with Purpose: Taking Action to Build Structural Equity and Inclusion“ die internationale Open Access Week statt, bei der es weltweit zahlreiche Online-Veranstaltungen rund um das Thema Open Access geben wird. Eine Zusammenstellung der Online-Veranstaltungen, die von deutschen Institutionen angeboten werden, ist hier zu finden. Dank des virtuellen Formats der Open Access Week können alle Interessierten ortsunabhängig daran teilnehmen. Weiterlesen →

Sieben Fragen an… Adriana Slavcheva

Seit dem Sommer arbeitet sie als Verstärkung des Open Science Office als Open Access Referentin für die Geistes-und Sozialwissenschaften: Frau Dr. Adriana Slavcheva. Wir möchten sie Ihnen heute in unserer Reihe „7 Fragen an …“ vorstellen und freuen uns, dass sie unsere Fragen so spontan beantwortet hat.

1. Welche geisteswissenschaftliche Disziplin haben Sie studiert und was faszinierte Sie daran am meisten?

Ich habe Germanistik, Deutsch als Fremdsprache und Russistik studiert und mich dabei auf Sprachwissenschaft spezialisiert. Am meisten faszinierten mich schon im Studium erwerbstheoretische Fragen – wie Menschen Sprachen erwerben, sei es ihre Muttersprache oder weitere (Fremd-)Sprachen. In meiner späteren Forschungstätigkeit am Herder-Institut der Universität Leipzig habe ich meine Begeisterung für die Korpuslinguistik entdeckt, bei der man sprachliche Strukturen durch empirische Analysen von authentischen Textsammlungen (sog. linguistischen Korpora) aufzuspüren versucht.

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Eine Tagung und ihre Ergebnisse dauerhaft frei verfügbar machen

Der neue Publikationsfonds für Monographien und Sammelbände

Die Open-Access-Publikationsförderung der Universität Leipzig wurde in diesem Jahr um einen neuen Baustein erweitert: Mit dem Publikationsfonds für Monographien
und Sammelbände wird nun auch die Open-Access-Veröffentlichung von Büchern, die in Verlagen erscheinen, (anteilig) finanziert. 

PublikationsfondsAPCPublikationsfondsPLUSPublikationsfondsMONO
Förderung von Open-Access-Artikeln in Gold-OA-ZeitschriftenFörderung von verlagsunabhängigen OA-PublikationsprojektenFörderung der OA-Veröffentlichung von Monographien und Sammelbänden in Verlagen

In diesen Tagen erscheint das erste Buch, dessen Open-Access-Stellung über den neuen Fonds gefördert wurde. Der Tagungsband „Vertragsrecht in der Coronakrise“ erscheint im Nomos-Verlag und versammelt die Beiträge der zehn Vortragenden der gleichnamigen Online-Tagung vom 18./19. April 2020. 

Wir sprachen mit den Herausgebern des Tagungsbandes, Alica Mohnert und Dr. Daniel Effer-Uhe, über das innovative Tagungsformat und die Motivation zur Open-Access-Veröffentlichung.

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Open Access – jetzt erst recht

Egal ob Studierende oder Forschende, die meisten von Ihnen arbeiten momentan von zuhause aus. Als Angehörige der Universität Leipzig können Sie dafür über unseren Katalog auf ca. 80 Millionen elektronisch verfügbare Titel zurückgreifen, die Ihnen von uns zur Verfügung gestellt werden. In einem vor Kurzem auf diesem Blog erschienenen Artikel zeigt Henriette Rösch, wie Sie diese elektronischen Inhalte der Universitätsbibliothek Leipzig von zuhause nutzen können. Rund ein Viertel dieser Ressourcen sind Open Access verfügbar.

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Musikwissenschaft zu Hause

Wie die ganze Universität Leipzig, so startet auch das Institut für Musikwissenschaft diese Woche in ein Sommersemester der etwas anderen Art: vollkommen digital und vorerst ohne Präsenzlehre. „Meine Seminare werden vorrangig über Moodle laufen“, berichtet Gilbert Stöck, der am Institut unter anderem Grundlagenkurse zu Notationskunde und Editionspraxis anbietet. „Gerade bereite ich Powerpoint-Präsentationen mit begleitender Tonspur vor. Die können sich Studierende anschauen, wann sie wollen. Für andere Lernsituationen, wo wir den gleichzeitigen Austausch brauchen, werden wir Chat- und Konferenztools nutzen.“

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Ein Forum für Leipziger Promovierende

Interview mit einem Open-Access-Herausgeber

Die Universität Leipzig erweitert ihren Open-Access-Publikationsservice und unterstützt Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen dabei, neue Open-Access-Zeitschriften zu gründen oder renommierte Schriftenreihen und Zeitschriften künftig Open Access erscheinen zu lassen.

Das Open Science Office der Universitätsbibliothek Leipzig sprach mit Dr. Thomas Schmid vom Institut für Informatik, Mitherausgeber der Pilotzeitschrift arbeitstitel. Forum für Leipziger Promovierende.

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Sammeln, Prüfen und Bearbeiten

Die Universitätsbibliothek kümmert sich um die Publikationserfassung an der Universität Leipzig

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Leipzig sind es längst gewohnt: Jedes Jahr melden sie ihre Forschungsaktivitäten für den zentralen Forschungsbericht. Bei den allermeisten Meldungen geht es um wissenschaftliche Publikationen. Die Universitätsbibliothek (UB) ist seit fünf Jahren für das Sammeln, Prüfen und Bearbeiten dieser Publikationsmeldungen zuständig.

Ein Gespräch mit Dr. Henriette Rösch, Leiterin Bereich Bestandsentwicklung und Metadaten, und Dr. Stephan Wünsche, Referent für Forschungsdaten und Forschungsinformation.

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