Stell‘ Dir vor, es ist Semesterbeginn und keine(r) geht hin…

April 2020, Ostern ist gerade vorbei, ein schöner Frühling dafür da und somit auch das Sommersemester… und doch ist alles anders als in anderen Jahren.

Normalerweise wird die im Herbst 2018 eröffnete Bibliothek der Erziehungs- und Sportwissenschaft in der Marschnerstraße zu solchen Zeiten geradezu überrannt, da die gesamte verfügbare und aktuelle Literatur für beide Fachgebiete vor Ort konzentriert ist. Nun standen bis zur vorigen Woche sowohl die Präsenzexemplare als auch die ausleihbaren Titel fein säuberlich im Regal nebeneinander und langweilten sich – Corona sorgte dafür, dass niemand sich ihrer annahm und sich mit ihnen beschäftigte. Auch wenn die Bibliotheken schrittweise wieder öffnen: Es ist bisher nur an wenigen Stunden am Tag gestattet schnell auszuleihen. Ein Verbleib ist noch nicht möglich – viele Bücher überdies schon ausgeliehen. Was nun?

Weiterlesen →

„Future Fridays“, „Yoga in Transformation“, „Interkulturelle Trainings“…

Zusätzliche E-Books aus den Geisteswissenschaften kurzfristig freigeschaltet

Ein Beitrag von Evelyn Weiser und Sophia Manns-Süßbrich

„Wir leben in Zeiten großer Veränderungen!“ Wie oft dachten wir das schon an der Universitätsbibliothek Leipzig: als Anfang dieses Jahrtausends der Wiederaufbau der Bibliotheca Albertina abgeschlossen war, beim Neubau unserer Bibliotheken Erziehungs- und Sportwissenschaft und Medizin/Naturwissenschaften, aber auch bei der Einführung unseres neuen suchmaschinenbasierten Katalogs und der anderen digitalen Produkte. Wir dachten, wir hätten schon viel erlebt, aber nun: „Was wussten wir von Veränderungen?“, denken wir uns heute. Und sicher nicht nur wir…

Weiterlesen →

Open Access – jetzt erst recht

Egal ob Studierende oder Forschende, die meisten von Ihnen arbeiten momentan von zuhause aus. Als Angehörige der Universität Leipzig können Sie dafür über unseren Katalog auf ca. 80 Millionen elektronisch verfügbare Titel zurückgreifen, die Ihnen von uns zur Verfügung gestellt werden. In einem vor Kurzem auf diesem Blog erschienenen Artikel zeigt Henriette Rösch, wie Sie diese elektronischen Inhalte der Universitätsbibliothek Leipzig von zuhause nutzen können. Rund ein Viertel dieser Ressourcen sind Open Access verfügbar.

Weiterlesen →

Homelearning für Juristen? Aber ja…

Die verfügbaren E-Books für die Rechtswissenschaft sind über den UBL-Katalog nachgewiesen und können dort recherchiert werden (grundlegende fachübergreifende Informationen zum VPN-Zugang für Angehörige der Universität Leipzig und zur Recherche finden Sie in diesem Blogbeitrag). Schränken Sie dazu die Suche (z. B. mit Autor + Titel) über die Facette rechts auf „Buch, E-Book“ und „Online-Ressourcen“ ein.

Weiterlesen →

Ran an die Ressourcen: Zu Hause arbeiten und elektronische Inhalte der UB nutzen

Im Moment muss das wissenschaftliche Arbeiten – Vorbereitung der Lehre, Studieren, Forschen, Verfassen von Haus- und Abschlussarbeiten – überwiegend von zu Hause stattfinden. Dafür benötigen Sie natürlich Zugang zur Literatur. Das ist trotz der geschlossenen Standorte in vielen Fällen weiterhin möglich, da der überwiegende Teil der durch die Universitätsbibliothek Leipzig bereitgestellten Literatur elektronisch vorliegt. Weiterlesen →

An alle, die uns nutzen: Wir bitten um Verständnis!

März 2020 Leere Bibliotheca Albertina

Die Universitätsbibliothek Leipzig ist durch die Coronakrise leider ausgebremst worden, so wie viele Dienstleister rundum. Wir bitten um Verständnis, wenn wir unsere Services neu sortieren und manche auch einstellen.

Vom Personal der UB Leipzig arbeiten derzeit schon große Teile im Home Office, andere sind aus Gesundheitsgründen nicht mehr an den Standorten tätig. Magazine und Lesebereiche wurden geschlossen, ebenso wie die Ausleihe und die Rückgabe: Das war leider unvermeidlich.

Nun sitzen auch die Nutzerinnen und Nutzer zuhause und manche fragen sich: Passiert nichts mehr? Keineswegs. Wir bemühen uns derzeit um eine Erweiterung des Angebots an E-Books und werden auf www.ub.uni-leipzig.de anzeigen, was jeweils neu ist. Wir offerieren schon jetzt sehr viele (lizenzierte) digitale Ressourcen im Campus-Netz und darüber hinaus ein vergleichsweise sehr gutes Angebot an (freien) Open-Access-Titeln. Testen Sie unseren Katalog!

Digital sind wir für Ihre Fragen da: über info@ub.uni-leipzig.de und im Chat, der werktäglich erweitert von 10 bis 18 Uhr läuft. Derzeit ist es uns leider aufgrund fehlender Personalkapazitäten in den Standorten nicht möglich, Scan- und Dokumentenlieferdienste anzubieten (Ausnahme Medizin). Wir prüfen selbstverständlich, welche Dienste wir demnächst wieder anbieten können.

Heute ist der 23. März 2020, und ich kann nur um Verständnis bitten, dass wir Ihnen nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen. Wir arbeiten aber weiter so gut es geht im Hintergrund. Bitte haben Sie Geduld und melden Sie uns Ihre Wünsche, wir registrieren das und melden uns zurück.

Versprochen, Ihr Ulrich Johannes Schneider (Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig)

Finden und Filtern

Wer im Netz sucht, der findet – und landet dann in der Regel vor endlosen Listen. Das Filtern von unüberschaubaren Trefferlisten zu handelbaren Ergebnissen ist zu einer Kulturtechnik geworden, die wir intuitiv lernen und anwenden: Bei Amazon filtern wir nach den Produkten, die portofrei geliefert werden; bei der Suche nach Wohnungen sortieren wir die ohne Balkon gleich aus; bei Airbnb schränken wir auf die machbare Preisspanne ein; und wenn wir rauskriegen wollen, ob Pablo Escobar in echt so aussah wie Wagner Moura in Narcos, interessieren uns bei den Google-Ergebnissen nur die Bilder.

Das Recherchieren im Bibliothekskatalog bildet da keine Ausnahme. Der Vorteil, dass man über den Katalog der UB Leipzig so umfassend in über 150 Mio. Titeldaten von Büchern und Aufsätzen suchen kann, kann zum Nachteil werden, wenn man in der Flut der Ergebnisse die Übersicht verliert. Deshalb lassen sich auch im Katalog der UB schon lange die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien einschränken. Und das funktioniert noch dazu ziemlich gut. Weiterlesen →

Schon gewusst: JSTOR ist auch BSTOR!

Die Datenbank JSTOR, kurz für Journal Storage, ist für die Geisteswissenschaften beinahe aller Couleur bekanntes Terrain. JSTOR enthält zehntausende Zeitschriftenartikel im Volltext. Früher war es noch notwendig, die Artikel direkt in der Datenbank zu suchen, heute werden die Artikel direkt im Katalog angezeigt. Auf diese Weise ersparen sich die Forscherinnen und Forscher einen zweiten Schritt. Direkt in die Datenbank zu gehen, empfiehlt sich aber immer noch bei der Suche nach Literatur zu einem bestimmten Thema. So weit, so gut. Was aber vielleicht viele nicht wissen: JSTOR bietet auch E-Books an, ist also nicht nur ein Journal –, sondern auch ein Book-Storage. „Ach“, winken Sie ab. „Das wird sich die Bibliothek doch eh nicht leisten können!“ „Doch, kann sie!“ sagen wir. Denn ein Teil der E-Books ist nämlich Open Access, also kostenlos von überall aus nutzbar. Außerdem können sie auch problemlos heruntergeladen werden. Aber werfen Sie selbst einen Blick auf die Sammlung. Weiterlesen →

Open-Access-Kritik im Faktencheck

Nachtrag zur Podiumsdiskussion „Der Gedanke und seine schriftliche Form“

Am 7. Dezember 2017 folgte der Heidelberger Literaturwissenschaftler Roland Reuß einer Einladung der AG Geisteswissenschaften des Student_innenRats nach Leipzig. In der Bibliotheca Albertina stand ein Podiumsgespräch zum Thema Geisteswissenschaften und elektronisches Publizieren auf dem Programm. Roland Reuß, ein prominenter Kritiker von Open Access, diskutierte mit dem Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL) Ulrich Johannes Schneider sowie mit Nils Fandrei und Joachim Rautenberg als Vertretern der AG. In der durchaus kontrovers geführten Debatte wurden einige Thesen vertreten und Befürchtungen geäußert (nicht von Herrn Schneider), die uns im Kontext von Open Access und Open Science immer wieder begegnen. Mitunter scheinen diese auf Missverständnissen oder verkürzenden Verallgemeinerungen zu beruhen. Weiterlesen →

105.000 E-Books ziehen um!

Umstieg von EBL (Ebook Library) auf Ebook Central

Seit 2012 bietet die Universitätsbibliothek Leipzig die nutzergesteuerte Erwerbung für E-Books an.  Das bedeutet, E-Books werden im Katalog angeboten und Kosten entstehen der Bibliothek erst dann, wenn diese Medien auch tatsächlich genutzt werden. Die Nutzerinnen und Nutzer öffnen den gewünschten Titel und können fünf Minuten lang darin lesen. Nach Ablauf der Zeit werden sie gefragt, ob sie den Titel elektronisch für ein Tag leihen möchten. Bei einer sogenannten Kurzausleihe stehen den  Nutzerinnern und Nutzern online die kompletten Volltexte zur Verfügung, es kann auszugsweise auch kopiert, gedruckt und gespeichert werden. Eine Offline-Funktion gibt es auch. Mithilfe von Adobe Digital Editions ist der Volltext jeweils 24 Stunden offline verfügbar.

Die Authentifizierung für die EBL erfolgt mit Hilfe der Zugangsdaten zum Bibliothekskonto. Es handelt sich hierbei übrigens um die einzige E-Book Sammlung der UBL, die nach diesem Prinzip von außerhalb des Campus auch ohne VPN funktioniert. Auf bereits von der UBL erworbene E-Books können alle Nutzerinnen und Nutzer der Bibliothek zugreifen. Kurzausleihen aus der EBL stehen dagegen ausschließlich Angehörigen der Universität Leipzig zur Verfügung.

Seit heute morgen heißt die Ebook Library EBL nun Ebook Central und hat neue Funktionalitäten erhalten. Die neue Oberfläche ist graphisch überholt worden und dadurch intuitiv besser nutzbar. So ist nun auf den ersten Blick ersichtlich, wieviele Seiten noch kopiert, gedruckt und gespeichert werden können. Deutlicher ist auch zu sehen, dass die Volltexte bearbeitet und mit Bemerkungen versehen werden können. Diese Textbearbeitungen stehen nach jedem neuen Login wieder zur Verfügung.
Aber schauen Sie selbst und melden Sie uns Ihr Feedback, wir sind gespannt!