Eine Bibliothek zum Hören: Musikstreaming an der UBL mit der Naxos Music Library

Anfang dieses Jahres hat sich das Musikangebot der Universitätsbibliothek (UBL) schlagartig erweitert. Wir konnten aus Mitteln des Freistaates Sachsen ein Bündel von Datenbanken zur Musik aus dem Hause Naxos lizenzieren. Damit verschaffen wir, wenn auch zeitlich befristet, unseren Nutzer*innen Zugang zu Millionen von Musiktiteln und mehreren tausend Videos mit Musikbezug. Das neue Angebot nehmen wir hier unter die Lupe und stellen Nutzungsmöglichkeiten vor.

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Digitales Magazin für Hochschulentwicklung, Wissenschaftsmanagement und Administration

Wissenstransfer, Strukturkenntnisse, Wissenschaftsmanagement und viele weitere Themen gewinnen im akademischen Betrieb immer weiter an Bedeutung.

Zum einen sollen Erfahrungen und Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung in die Gesellschaft hinein und zwischen verschiedenen Disziplinen vermittelt werden. Zum anderen sind profunde Kenntnisse von Managementtools und des Wissenschaftsbetriebs im Berufsalltag wie für die berufliche Entwicklung, insbesondere von Führungskräften, notwendig. Der Bedarf an guten Informationsmöglichkeiten besteht dabei gleichermaßen bei wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, Wissenschaftsmanager*innen als auch in der akademischen Administration. Nützlich sind dann Medien, die Trends und Entwicklungen im akademischen Betrieb aufzeigen und gebündelt Informationen zu spezifischen Hochschulthemen bereitstellen. Hierzu möchten wir auf ein neues, von der UB Leipzig bereitgestelltes Angebot aufmerksam machen.  

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Alles neu macht der Herbst

Neu ausgestatteter Bereich in der Bibliothek Medizin/Naturwissenschaften

Die Bibliothek ist ein Ort des Wissens und der Forschung, ein Raum, in dem Studierende, Forschende und Lehrende sich inspirieren lassen und in die Welt des Lernens und Forschens eintauchen können. Um den Bedürfnissen unserer Nutzer*innen gerecht zu werden, haben wir im Erdgeschoss der Bibliothek Medizin/Naturwissenschaften einen neuen Arbeitsbereich geschaffen.

Anfang 2023 starteten die Umbaumaßnahmen, die wir in einem eigenen Blogbeitrag dokumentiert haben. In dieser Zeit haben wir die Nutzer*innen vor Ort gefragt, welche Arbeitsplätze sie sich in der Bibliothek noch wünschen. Die Anregungen und Vorschläge aus dieser Umfrage waren für uns eine hilfreiche Planungsgrundlage. Nach monatelangen Vorbereitungen ist es nun endlich geschafft: Die Lehrbücher, die zuvor in diesem Bereich standen, sind in die Freihandbereiche umgezogen, die Stromleitungen sind gelegt und der Fußboden ist erneuert. Die neuen Möbel stehen und werden bereits lebhaft genutzt.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen diesen neuen Arbeitsbereich einerseits vorstellen und Sie andererseits dazu einladen, uns bei der Namensfindung für diesen neuen Bereich zu unterstützen.

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Authentischer Lesesaal-Soundtrack

Cover der Spotify-Playlists als Collage zusammengestellt

Unsere Bibliotheks-Ambiences und Study-Playlists auf YouTube und Spotify

Mit dem Laptop zuhause, aber mit den Ohren in der Bibliothek? Um das möglich zu machen, haben wir 2021 unsere erste „Bibliotheks-Ambience“ ins Leben gerufen: entspannende und konzentrationsfördernde Musik gepaart mit den einzigartigen Sounds aus dem Lesesaal. Das war der erste Streich. Mittlerweile ist die Sammlung unserer liebevoll kuratierten YouTube- und Spotify-Playlists auf 14 Stück angewachsen – garantiert Home-Office-tauglich und für eine Universitätsbibliothek (bisher noch) einzigartig.

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Von der Rolle!

Darstellung des Eingangs eines Kinos mit Halogenreklame. Quelle: https://hbz.ava.watch/for-libraries/

Der neue Filmdienst an der UBL

schwarz-weiß Grafik einer Filmrolle

Der Film spielt in der universitären Forschung und Lehre in zahlreichen Fächern eine Rolle. So lassen sich beispielsweise die Medienrezeption und -wirkung anhand von Filmen in der Kommunikations- und Medienwissenschaft untersuchen. In der Theaterwissenschaft konservieren Filme den flüchtigen Moment der Bühne. Und in den Kulturwissenschaften wird in der Filmarbeitsstelle die Darstellung von „Welt“ in Dokumentar- und Spielfilmen erforscht. Doch reicht die Erforschung von Film und Filmen und ihr Einsatz in der Lehre weit über diese drei Beispiele hinaus.

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Behind the Sciences – Erklärvideos aus der Universitätsbibliothek Leipzig

Drei Thumbnails der Erklärvideos auf Youtube

Der Produzentin über die Schultern geschaut

Dr. Claudia Jirausch, Fachreferentin an der Universitätsbibliothek Leipzig, berichtet von ihren Erfahrungen beim Erstellen von Erklärvideos.

Auf dem YouTube-Kanal der UBL werden seit einiger Zeit immer wieder kurze Erklärvideos zu bibliothekarischen Themen veröffentlicht. Sie handeln zum Beispiel von den besten Recherchetechniken in verschiedenen Datenbanken oder richtigem Zitieren. Als Fachreferentin für Medizin, Pharmazie und Veterinärmedizin habe ich viele Ideen für Videos – aber wie entstehen diese eigentlich und was habe ich in den vergangenen Monaten über Erklärvideos wissenschaftlicher Bibliotheken gelernt?

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Vielen Dank! Sie retten meine Klausur ;)

Der UBL-Chat wird zehn Jahre alt

„Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen“ – seit mittlerweile zehn Jahren gibt es den direkten (virtuellen) Draht in die Universitätsbibliothek Leipzig.

Viele kennen also das Frontend – unsere Website – mit dem Chat-Button, der von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr aktiv ist. Aber wie sieht das Backend aus? Hier kommt der Blick hinter die Kulissen.

Aus der Taufe gehoben wurde der UBL-Chat von einer Projektgruppe. Das Ziel war es, einen niedrigschwelligen, schnellen Kommunikationskanal für alle zu entwickeln, die die UBL nutzen oder sich für ihre Bestände, Services und Veranstaltungen interessieren.

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An alle, die uns nutzen: Wir bitten um Verständnis!

März 2020 Leere Bibliotheca Albertina

Die Universitätsbibliothek Leipzig ist durch die Coronakrise leider ausgebremst worden, so wie viele Dienstleister rundum. Wir bitten um Verständnis, wenn wir unsere Services neu sortieren und manche auch einstellen.

Vom Personal der UB Leipzig arbeiten derzeit schon große Teile im Home Office, andere sind aus Gesundheitsgründen nicht mehr an den Standorten tätig. Magazine und Lesebereiche wurden geschlossen, ebenso wie die Ausleihe und die Rückgabe: Das war leider unvermeidlich.

Nun sitzen auch die Nutzerinnen und Nutzer zuhause und manche fragen sich: Passiert nichts mehr? Keineswegs. Wir bemühen uns derzeit um eine Erweiterung des Angebots an E-Books und werden auf www.ub.uni-leipzig.de anzeigen, was jeweils neu ist. Wir offerieren schon jetzt sehr viele (lizenzierte) digitale Ressourcen im Campus-Netz und darüber hinaus ein vergleichsweise sehr gutes Angebot an (freien) Open-Access-Titeln. Testen Sie unseren Katalog!

Digital sind wir für Ihre Fragen da: über info@ub.uni-leipzig.de und im Chat, der werktäglich erweitert von 10 bis 18 Uhr läuft. Derzeit ist es uns leider aufgrund fehlender Personalkapazitäten in den Standorten nicht möglich, Scan- und Dokumentenlieferdienste anzubieten (Ausnahme Medizin). Wir prüfen selbstverständlich, welche Dienste wir demnächst wieder anbieten können.

Heute ist der 23. März 2020, und ich kann nur um Verständnis bitten, dass wir Ihnen nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen. Wir arbeiten aber weiter so gut es geht im Hintergrund. Bitte haben Sie Geduld und melden Sie uns Ihre Wünsche, wir registrieren das und melden uns zurück.

Versprochen, Ihr Ulrich Johannes Schneider (Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig)

Sieben Fragen an… Linda Franz und Steffen Scholz

…Studentische Hilfskräfte der Bibliotheca Albertina.

1. Wie wird man/frau eine SHK? Was genau sind Ihre Aufgaben?

Linda: Die Frage, wie man in der Bibliotheca Albertina arbeiten kann, habe ich mir anfangs auch gestellt und wie sich herausgestellt hat, war die Antwort einfach: eine E-Mail mit einer Anfrage schicken – allerdings mit der Einschränkung, dass man mindestens im 3. Fachsemester sein muss. Zurzeit gibt es so viele am Job Interessierte, dass schon eine Warteliste existiert.

Das Gebäude der Albertina kennen wir wie unsere Westentasche

Die Aufgaben einer „Studentischen Hilfskraft“ – dafür steht das Kürzel SHK übrigens –, bestehen hauptsächlich aus dem Einsammeln und Einsortieren von Büchern, die in der Bibliothek von den Studierenden genutzt wurden. Manchmal, wenn es sich anbietet, machen wir auch Stellrevision oder wischen die Regale und Stühle ab. Ebenfalls stehen wir für Fragen der Nutzer*innen zur Verfügung, die bei der Navigation durch das Gebäude häufig aufkommen. Denn es ist ein netter Nebeneffekt, der sich bei uns SHKs einstellt, dass wir das Gebäude der Albertina inzwischen wie unsere Westentasche kennen.

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Von Checklisten und Stolpersteinen

Die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten war ein voller Erfolg

Kurz vor acht erfolgt das letzte „Abklatschen“ der Beteiligten, darunter sind zwölf MitarbeiterInnen der UBL, neun MitarbeiterInnen des Academic Lab, MitarbeiterInnen vom Studentenwerk, vom Hochschulsport und auch vom Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung.

Sie alle nehmen ihre Mappen und heften ihre Namensschilder ans Revers. Dann schwärmen sie aus zu ihren Standorten, die sich alle in den westlichen Teilen der Bibliotheca Albertina befinden. Es soll ja Studierende geben, die ohne Mühe Hausarbeit um Hausarbeit produzieren. Sie sollen auch in dieser Nacht ungestört arbeiten können. Zumal durchgehend geöffnet ist: Sie können bis zum Morgengrauen arbeiten. Es ist ein Experiment, das da in der Zusammenarbeit vom Academic Lab und der Universitätsbibliothek gewagt wurde – und es ist gelungen. Ziel war es, die vielfältigen Angebote in einer Nacht vorzustellen und so auf einen Blick zu präsentieren, wo und wie Studierende beim Verfassen ihrer Hausarbeiten Hilfe und Beratung erhalten können. Weiterlesen →