Sachsen-Konsortium unterzeichnet Vertrag mit dem Wissenschaftsverlag Elsevier

Gute Nachrichten für die Universität Leipzig: die Zeitschriften des Wissenschaftsverlages Elsevier können wieder genutzt werden. In den Jahren zuvor gab es auf Grund der inakzeptablen Preispolitik von Seiten des Verlages noch erhebliche Einschränkungen; im vergangenen Jahr mussten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität gänzlich ohne direkten Zugriff auf diese wichtigen, aber oft überteuerten Zeitschriften auskommen.

Nun hat die Universitätsbibliothek Leipzig im Rahmen des Sachsen-Konsortiums, einem Zusammenschluss der Hochschulbibliotheken in Sachsen, nach intensiven Verhandlungen eine Lizenzvereinbarung mit Elsevier über die Nutzung von wissenschaftlichen Zeitschriften abgeschlossen. Der Landesvertrag für die sächsischen Universitäts- und Hochschulen ersetzt eine Vielzahl von einzelnen Abschlüssen und konnte zu deutlich verbesserten Konditionen gegenüber den bislang bestehenden Einzelverträgen abgeschlossen werden. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren.

1 Kommentar

  1. Michael A. Nueckel   •  

    Die Pressemitteilung der SLUB, Dresden vom 13.1.16 als Konsortialführer in Sachsen fällt dagegen versöhnlicher aus, siehe http://www.inetbib.de/listenarchiv/msg57140.html. Insoweit frage ich mich schon, warum „nur“ die UB Leipzig in Satz 2 von Absatz 1 der hier gebloggten eigenen Mitteilung (und ohne Verweis auf die SLUB-Erklärung) einen Tag später am 14.1.2016 gegen den Geschäftspartner Elsevier nachtritt. In der Geschäftskommunikation jedenfalls ist dieser Umgang nicht eben üblich, denn wer sich soeben für die Zukunft geeinigt hat, der läßt die Vergangenheit ruhen. Elsevier jedenfalls, auf diesen Vorgang am 15.1.16 angesprochen, möchte daher -wen wundert´s- zu diese Leipziger Erklärung nicht Stellung nehmen.

    Offenbar sind hier noch nicht alle Wunden verheilt, und ich kann mich soeben noch gut an einen öffentlichen Gesprächsabend in 2012 im Geisteswissenschaftlichen Zentrum erinnern, als die stellvertr. Direktorin wg. der Preispolitik der Verlage das unschöne E……..-Wort in den Mund nahm.

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