Die Sache mit dem Brandschutz: Ein Rückblick 

Das Foyer der Bibliotheca Albertina während und nach den Brandschutzarbeiten.

Mit dem Abschluss der brandschutztechnischen Ertüchtigung der Bibliotheca Albertina im Dezember 2025 fand ein Vorhaben seinen erfolgreichen Abschluss, dessen Anfänge mehr als ein Jahrzehnt zurückreichen. Bereits im Juni 2012 wurde das zugrunde liegende Brandschutzkonzept vorgestellt, gefolgt von intensiven Planungsphasen ab 2013. Nach vorbereitenden Maßnahmen ab 2015 und umfangreichen Voruntersuchungen begann die bauliche Umsetzung schließlich im Oktober 2017.

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KI: Ein Traum oder Alptraum für die Bibliothek?

Performante Hardware, effiziente Algorithmen, große Datenmengen: Drei Faktoren, die zur rasanten Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz in den letzten Jahren beigetragen haben.

Das Prinzip der Künstlichen Intelligenz (KI) gleicht einem Traum, der durch große Sprachmodelle (Large Language Models, LLM) erfüllt wird: diese können alle Bücher lesen, und sie tun dies in der Art eines seltsamen Spiels. Sie lesen den Anfang eines Satzes, verdecken das Ende und versuchen das nächste Wort zu raten und sie wiederholen dies milliardenfach. Das Ergebnis ist ein Modell von Sprache, welches dieses Spiel weiter führen möchte, auch mit der Beteiligung anderer, die eine Anfrage – ein Prompt – formulieren.

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­­Über infrastrukturelle Arbeit, den Wert von Rundfunkdaten und die Bibliothek als Publikationsdienstleisterin

Halbzeit-Reflexion aus dem aktuellen Volontariat

“[A]t first it feels alien to think about a resource
in terms of the features that matter
to the organization and retrieval of it,
rather than in terms of mastering its content.”

Marcia Bates, 1999, Informationswissenschaftlerin

Es ist eine kleine Tradition, dass die Volontär*innen der UB Leipzig zur Halbzeit ihrer zweijährigen Ausbildung hier im Blog berichten, wie sie ihren Einstieg in die Bibliothekswelt erlebt haben.

Bibliotheksvolontär*innen sind (meist) Fachwissenschaftler*innen, die in einem zweijährigen Mix aus praktischer Ausbildung („Durchlauf“), eigenständiger Projektarbeit und begleitendem Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Arbeit an wissenschaftlichen Bibliotheken vorbereitet werden. Die UB Leipzig besetzt ihr Volontariat alle zwei Jahre, jeweils mit einem Schwerpunktbereich. Bei mir ist das der Bereich „Open Science“, zu dem Tätigkeitsfelder wie Open-Access-Publizieren, Forschungsdatenmanagement oder Bibliometrie gehören.

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