Ergebnisse der E-Book Umfrage 2014 an der Medizinischen Fakultät und am Uniklinikum – Teil 1
Wie werden wissenschaftliche E-Books genutzt? Wer nutzt sie aus welchem Grund? Werden E-Books am PC gelesen, mit dem Tablet oder mit dem E-Book-Reader? Um diese und andere Fragen zu beleuchten und um das Angebot entsprechend zu verbessern, haben wir im vergangenen Herbst eine kleine Umfrage gestartet. Dabei haben wir zwischen klinisch arbeitendem ärztlichen Personal und rein wissenschaftlichem Personal unterschieden. Alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Kategorie „Andere“ subsumiert, darunter auch zahlreiche Studenten – das offenbart sich auch durch die verstärkte Nutzung von Lehrbüchern in dieser Gruppe. Antworten bekamen wir aber auch von Kolleginnen aus dem Pflegepersonal, von Verwaltungsangestellten und medizinischem Fachpersonal.
Wir freuen uns, dass wir 280 ausgefüllte Fragebögen auswerten konnten, und bedanken uns herzlich bei allen, die teilgenommen haben!
Die Ergebnisse möchten wir Ihnen nicht vorenthalten, deshalb gibt an dieser Stelle eine Zusammenfassung in zwei Teilen. Heute gibt es erst einmal die Auswertung der Multiple Choice Fragen. Auf die zahlreichen Anregungen, Fragen und Wünsche gehen wir in einem zweiten Beitrag ein und bitten hierfür noch um ein kleines bisschen Geduld…
Über die Hälfte der Befragten kennen das E-Book-Angebot der UBL. Nicht schlecht, aber ausbaufähig. Wichtige Informationsquellen scheinen neben dem Katalog auch der Newsletter der ZB Medizin zu sein, ebenso wie die Homepage der UBL und Tipps von Kolleginnen und Kollegen. Etwa die Hälfte gibt an, einigermaßen regelmäßig E-Books der UBL zu lesen – die Ärzte haben die Nase vorn! Ärzte benutzen die E-Books vorrangig für die Lehre, während die Wissenschaftler diese häufiger für ihre Forschung nutzen. E-Books werden vor allem am Arbeitsplatz gelesen – aber auch zu Hause. Schnell mal was nachschlagen? Dafür scheinen E-Books besonders gut geeignet zu sein. Fachbücher vor Lehrbüchern vor Fast die Hälfte der befragten Ärzte benutzt auch mal ein Tablet zum Lesen der E-Books. Allzeit verfügbar, und am besten zum Download…so soll es sein! Beim angenehmen Lesen und Arbeiten gewinnt das gedruckte Buch den Vergleich mit dem E-Book. Etwa die Hälfte der Befragten würde sogar auf gedruckte Bücher zugunsten von E-Books verzichten. Ärzte sind besonders offen für mehr E-Books. Wir freuen uns, dass zwei Drittel der Befragten zufrieden sind mit unserem E-Book-Angebot! Trotzdem arbeiten wir kontinuierlich daran, es weiter zu verbessern.