Workflows in der Wissenschaft – 101innovations

Arbeiten Sie eher traditionell oder sind sie experimentierfreudig? Innovativ oder gefangen im Google-Universum? Oder machen Sie es ganz anders?

Kramer, Bianca; Bosman, Jeroen (2015): 101 Innovations in Scholarly Communication - the Changing Research Workflow. figshare. http://dx.doi.org/10.6084/m9.figshare.1286826 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] Retrieved 10:03, Oct 20, 2015 (GMT)

Kramer, Bianca; Bosman, Jeroen (2015): 101 Innovations in Scholarly Communication – the Changing Research Workflow. figshare.
http://dx.doi.org/10.6084/m9.figshare.1286826 
Retrieved 10:03, Oct 20, 2015 (GMT)

Warum uns das interessiert?

Die Universitätsbibliothek unterstützt die Forschung nicht nur durch die Bereitstellung von Literatur, wir helfen beim Open Access-Publizieren, wir schulen die Arbeit mit Literaturverwaltungsprogrammen und Datenbankrecherche; wir erklären Ihnen, was Creative Commons Lizenzen und Impact Faktoren bedeuten und und und…. Und wir möchten damit natürlich Ihren Bedarf treffen, also Dienstleistungen, Service und Werkzeuge anbieten, die aktuell und nützlich sind, und vor allem, die gebraucht werden!
Ständig kommen neue Tools und Plattformen dazu, die den Forschungs- und Publikationsprozess unterstützen möchten. Doch wie sinnvoll sind diese? Und welche werden überhaupt benutzt?
Eine internationale Umfrage der Universität Utrecht möchte genau das herausfinden. Und wir unterstützen das, und sind gleichzeitig daran interessiert, wie hier vor Ort an der Universität Leipzig gearbeitet wird.

Bitte nehmen Sie an der Umfrage teil!

Der Link für alle MitarbeiterInnen, Studentierende und alle anderen Angehörigen der Universität Leipzig:
https://innoscholcomm.typeform.com/to/Csvr7b?source=6u5U5l

Sie sind nicht mit der Universität Leipzig affiliiert? Oder Sie möchten die Umfrage gerne mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen teilen? Dann nutzen Sie bitte den allgemeinen Link zum Projekt:
https://101innovations.wordpress.com

Die Umfrage läuft noch bis zum 10. Februar 2016. Auf der Projektwebseite werden für alle Neugierigen immer mal wieder vorläufige Erkenntnisse und Zwischenmeldungen veröffentlicht.

Was Open Access mit dem Kampf gegen Alzheimer zu tun hat

Wie die Alzheimersche Erkrankung entsteht und welche Therapien helfen könnten, dazu forschen Wissenschaftler_innen am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig. Ergebnisse dieser Forschung kann man nun weltweit von überall aus kostenfrei lesen und eigene Forschung darauf aufbauen oder therapeutische Konzepte entwickeln. Dass diese wichtigen Forschungsergebnisse frei zugänglich sind, liegt daran, dass sie in der Open Access-Zeitschrift Cell Death & Disease veröffentlicht wurden. Open Access-Zeitschriften im naturwissenschaftlichen Bereich finanzieren sich in der Regel über einmalige Autorengebühren – im Unterschied zu Closed-Access Zeitschriften, bei denen z.T. sehr hohe Lizenzgebühren für Bibliotheken oder private Nutzer anfallen. Forschungsergebnisse in Closed-Access-Zeitschriften, und das sind derzeit die Mehrheit, sind damit nur denen zugänglich, die es sich leisten können (bzw. deren Einrichtungen).

Um die freie Zugänglichkeit ihrer Forschungsergebnisse zu fördern, unterhält die Universität Leipzig seit 2014 einen Publikationsfonds, aus dem die Autorengebühren für Open Access-Zeitschriften finanziert werden. Der Fonds wird dabei zu 75% von der DFG gefördert. In diesem Jahr wurden schon 46 Artikel über den Fonds finanziert. Für 2015 wurde die Förderung der DFG für den Publikationsfonds verlängert und die Fördersumme um 25% erhöht, so dass im kommenden Jahr noch mehr Artikel Open Access veröffentlicht werden können.

Bereits jetzt sind etwa 10% der Veröffentlichungen in Zeitschriften im naturwissenschaftlichen Bereich der Universität Open Access und es werden jedes Jahr mehr. Der Open Access-Publikationsfonds und die Förderung der DFG tragen dazu bei –  und damit auch dazu, dass Forschung weltweit frei zugänglich ist.

Rein oder raus aus den Kinderschuhen ?

Vor einem Jahr hat an der Universitätsbibliothek das Open Access Office der Universität eröffnet, das die Open Access-Aktivitäten der Universität koordiniert und verwaltet. Es lässt sich nun streiten, ob das Open Access Office im zarten Alter  von einem Jahr in die Kinderschuhe hinein- oder bereits aus ihnen herauswächst.

Unstrittig aber ist, dass das Open Access Office, das sind Katrin Brüggemann, Dr. Henriette Rösch und Dr. Astrid Vieler, im zurückliegenden Jahr an unterschiedlichen Fronten zum Thema informiert, beraten und Dienstleistungen entwickelt hat. So wurden im vergangenen Jahr über 750 Dokumente auf dem Publikationsserver der Universität veröffentlicht (nahezu eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr); 90 Anträge auf Mittel aus dem Publikationsfonds zur Finanzierung der Artikelgebühren in Open Access- Zeitschriften wurden bearbeitet, 33 der Artikel sind erschienen und können nun weltweit frei gelesen werden. Das Open Access Office  hat sich mit seinen Dienstleistungen in 11 Fakultäten und einer Reihe anderer Gremien und Veranstaltungen vorgestellt. Zahlreiche Open Access-Quellen (Zeitschriften, Reihen, Inhalte von Fachrepositorien) wurden im Katalog der Universitätsbibliothek recherchierbar gemacht. Und täglich werden Wissenschaftler_innen beraten – sei es zu Fragen der Zweitveröffentlichung, der Lizenzvergabe, der Mittelvergabe aus dem Publikationsfonds, zur Gründung von Open Access-Zeitschriften oder zu Open Access-Klauseln bei der Forschungsförderung.
Und das zweite Lebensjahr des Open Access Office bleibt weiter spannend: So wird ein Schwerpunkt der Arbeit die Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur zum Publizieren sein,  so dass  mittelfristig auch Zeitschriften oder monographische Reihen über den Publikationsserver der Universität nicht nur veröffentlicht, sondern auch deren redaktionelle  Abläufe unterstützt werden können.  Mitten im Gange hingegen ist bereits die Diskussion zu einer Open Access Policy für die Universität, an der Sie gern teilnehmen können – im Unimagazin LUMAG ist dafür ein Entwurf  zur Diskussion gestellt (nur im Uninetz).

Nägel mit Köpfen oder ein Open Access Praxisbeispiel: das neue Bulgarischlehrbuch von Uwe Büttner

Open Access ist derzeit in vieler Munde. Die Publikation von wissenschaftlichen Artikeln in Open Access Zeitschriften ist dabei, sich zur gängigen Praxis zu entwickeln. Frei zugängliche aktuelle Monographien sind seltener zu finden. Herr Uwe Büttner vom Institut für Slavistik stellt nun sein Bulgarischlehrbuch als kostenfreien PDF-Download zur Verfügung. Sein während mehrjähriger Lehrtätigkeit entstandendes umfangreiches Werk eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene, kann aber auch für bulgarischsprechende Leser von Nutzen sein. Sie finden das Lehrbuch über den Katalog der Universitätsbibliothek. Fahren Sie nach Bulgarien in den Urlaub? Studieren Sie Slavistik? Brauchen Sie Bulgarisch beruflich?  Möchten Sie Ihre Kenntnisse auffrischen? Lernen Sie Bulgarisch mit dem neuen Lehrbuch: im Volltext verfügbar und komplett herunterzuladen! Viel Spaß dabei und einen schönen Sommer wünscht Ihnen Ihre Universitätsbibliothek!

Tätigkeitsbericht 2013 gibt Ein- und Ausblicke

400.000 Bücher mehr direkt zugänglich – Internationale Kooperationen – Umräumen – Fast ein Notfall – Neu bewilligte Projekte – Veröffentlichungen – Vorträge und Veranstaltungen – Ausstellungen – Medienecho – UB in Zahlen

Wenn Sie  wissen wollen, was 2013 in der UBL so alles passiert ist, dann lesen Sie im jetzt erschienenen Tätigkeitsbericht weiter. Er bietet viele Informationen, die über den alltäglichen „Betrieb“ in der Bibliothek hinausgehen. Ob es Kontakte zu anderen Bibliotheken sind,  Umstruktrierungen von Abteilungen oder die zahlreichen Projekte bis hin zur Verwaltung des Etats, all das erfahren Sie in dieser jährlich erscheinenden Veröffentlichung.