SSOAR???

Unser Katalog ist einmal mehr auf Beutezug nach guter Literatur gegangen und seine neueste Errungenschaft heißt SSOAR. Seit einer Weile kann man im Katalog die rund 30.000 Volltexte des Social Science Open Access Repository finden. Das sind in der Regel Sammelbandbeiträge und Zeitschriftenartikel namhafter zumeist deutsch-sprachiger Sozialwissenschaftler_innen aus den letzten 20 Jahren. Besonders stark ist SSOAR im Bereich Methoden der Sozialwissenschaften, aber auch wer zu Technikfolgeabschätzung, Transformationsforschung, Geschlechterforschung oder Raumplanung sucht, findet nun im Katalog dazu eine ganze Reihe mehr Literatur  einschlägiger Autor_innen.

Und wie immer bei Open Access sind alle Texte von überall aus zu lesen und herunterzuladen.

Klarmachen zum Tauchen!

Der liebe WebOPAC ist in die Jahre gekommen und dieser vorlaute Backfisch namens finc hat sich draußen vors Bullauge gedrängelt. Zum Schluss waren nur noch etwa 10% der Nutzer am traditionsreichen und zuverlässigen booleschen Präzisionswerkzeug zu finden. Die meisten tummelten sich schon längst am neuen Sichtfenster mit dem weiten Fernblick. Auch wenn die Sicht dort manchmal unscharf erscheint oder sich gar Nebelbänke vor den Horizont schieben, so ist der Überblick über das Meer der Informationen doch sehr viel weiter geworden.

opacmontage

Zeit also für den liebgewonnenen WebOPAC, auf Tauchstation zu gehen. Doch es handelt sich natürlich nur um ein taktisches Manöver, ein kalkuliertes Abtauchen und nicht um das Versenken eines mit allen Wassern gewaschenen Schlachtschiffes! In den stilleren Tiefen der Bibliothek wird er weiter seine ruhigen Bahnen ziehen.

WebOPAC, Ahoi!

Fit im Forst?

Was haben die Bücher „Fit im Forst. Eine bewegungsbezogene Intervention für Forstwirte“; „Migration, Gender and Social Justice” und “Aktuelle Probleme des Wissenschaftsrechts“ gemeinsam? Sie sind allesamt Open Access Bücher; E-Books, die weltweit frei für alle zur Verfügung stehen und die auch im Katalog der Universitätsbibliothek zu finden sind.
Herausgegeben und verlegt werden Open Access Bücher häufig von Universitätsverlagen aber auch Verlagen, die sich entweder auf Open Access spezialisiert haben oder einzelne Titel ihres Programms frei veröffentlichen. Das Directory of Open Access Books sammelt diese Titel – und die UB holt diese dann für Sie dort ab, damit Sie sie auch in unserem Katalog recherchieren können. Das Directory of Open Access Books listet derzeit knapp 1.700 Bücher, mehrheitlich in englischer und deutscher Sprache sowie mit einem Schwerpunkt in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Und auch wenn vielleicht Rückenschmerzen nach Baumfällarbeiten eher eine Randerscheinung der Nutzerinnen der UB ist, sind unter den Open Access Titeln zahlreiche interessante Entdeckungen und wertvolle Ergänzungen zum Bestand der UB.
Die Bücher können Sie alle unabhängig vom Uni-Netz nutzen und viele von ihnen sind mit CC-Lizenzen versehen, die es etwa erlauben die Bücher ohne urheberrechtliche Grauzonen und Einschränkungen zu kopieren, auf Moodle zu stellen oder anders weiterzubearbeiten.

Von Shakespeare bis Tour de France, von Max Weber bis Reformpädagogik – Neues Open Access Angebot im Katalog

Seit der vergangenen Woche sind über 4000 elektronische Bücher der Verlage Otto Sagner, Ferdinand Schöningh, Wilhelm Fink und Vandenhoeck und Ruprecht im Katalog der UBL auffindbar und im Volltext verfügbar.

Aus dem UBL Katalog gelangt man direkt auf die Volltexte auf den Internetseiten des Projektes. Für wissenschaftliche Zwecke dürfen die Gesamtwerke im PDF Format heruntergeladen werden, der Viewer selbst bietet außerdem eine Volltextsuche im Buch, sowie die gezielte Suche nach Namen und Orten.
Ein Teil der Titel steht schon als Print-Ausgabe im Regal bereit, wie bei diesem Titel über die gescheiterten Friedensbemühungen vor Beginn des Kosovo-Krieges.
Andere Werke sind nur als elektronische Open Access Variante zugänglich, wie dieses Buch über Entwicklungszusammenarbeit im Zeitalter der Globalisierung.

Es handelt sich dabei um ein Open Access Angebot, das bedeutet, der Verlag und die Urheber der Werke haben sich bereit erklärt, die Bücher frei und ohne jegliche Zugangsbeschränkung im Internet zu publizieren. Und zwar geschieht dies zusätzlich zur Printausgabe, und mit einer Verzögerung zum gedruckten Buch von 3 bis 5 Jahren. Dieses Vorgehen nach dem Prinzip der ‚“Moving Wall“ findet man häufig im Zusammenhang mit Open Access Angeboten.
Fachlich wird dabei ein breiter Bogen gespannt, der Schwerpunkt der Sammlung liegt jedoch klar auf den geisteswissenschafltichen Fachgebieten.
Die Texte stammen aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Digitalisierungsprojekt Digi20 der Bayerischen Staatsbibliothek, bis 2014 werden entlang der Moving Wall sukzessive weitere Werke hinzukommen.

8 = 9: Zahlenwirrwarr im Offenen Magazin?

Liebe Leserinnen und Leser,
kaum haben Sie sich an die Aufstellung der Bücher nach Fachgruppen in den Lesesälen gewöhnt, stehen Sie nun im Offenen Magazin wieder vor der Frage: Wo finde ich Was?
Eine Fach-Systematik gibt es nämlich dort nicht,  sondern nur die Aufstellung nach Zugangsnummer.

Klingt einfach, ist aber nicht so. Denn wir haben diese Zugangsnummern gespickt mit internen bibliothekarischen Informationen, da wir bei der Vergabe niemals gedacht hätten, dass diese Bücher irgendwann sozusagen das Licht der Welt erblicken und nun damit für Verwirrung sorgen.

Nichts liegt uns aber ferner, als Sie zu verwirren, deshalb hier eine kleine Anleitung zur Benutzung des Offenen Magazins:
Fall 1:
Sie suchen eine Signatur (Zugangsnummer): 91-8/9-12345
-Begeben Sie sich in das Regal mit dem Jahr 1991 (siehe Übersichtsplan)
– Ignorieren !!
Sie die –8– bzw. –9– (interner Vermerk)
– Suchen Sie innerhalb des Jahres 1991 nach der Nummer 12345
Gefunden? Klasse! Nun können Sie es am Selbstverbucher ausleihen

Fall 2:
Sie suchen eine Signatur (Zugangsnummer):01A-2013-12345
-Begeben Sie sich in das Regal mit dem Jahr 2013 (siehe Übersichtsplan)
Ignorieren !! Sie 01A (interner Vermerk)
– Suchen Sie innerhalb des Jahres 2013 nach der Nummer 12345
Gefunden? Klasse! Nun können Sie es am Selbstverbucher ausleihen

Nicht gefunden?  – Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gern.

Neu im Katalog: Suche in Inhaltsverzeichnissen, Inhaltsangaben und Rezensionen

Zu zahlreichen Titeln in unserem Katalog erhalten Sie bereits ergänzende Informationen wie Inhaltsverzeichnisse, Rezensionen, Klappentexte oder Abstracts über externe Links. Ab sofort werden diese Text-Informationen zudem im Katalog indexiert, sodass Suchanfragen neben den bibliographischen Metadaten auch die in diesen Dokumenten enthaltenen Informationen berücksichtigen.

Die Gewichtung der neuen Informationen ist, im Verhältnis zu den reinen bibliographischen Metadaten, sehr niedrig. Das bedeutet, dass die Relevanz-Sortierung Übereinstimmungen zu einer Suchanfrage in den Metadaten höher bewertet und nachfolgend erst Übereinstimmungen innerhalb der angereicherten Informationen. Die Ergebnismenge wird erhöht, bei niedriger Übereinstimmung innerhalb der Metadaten erhalten Sie nun mehr relevante Ergbnisse, da gesuchte Wörter z.B. im Inhaltsverzeichnis vorhanden sind.

Einige Beispiele bei der Suche nach: membrantransportprozesse, Calderdnforschung, einheitssozialversicherung, volksmotorisierung

Ihre Meinung und Kritik interessiert uns – gern hier im Blog.

Google Scholar UBL-Link

In vielen Fällen bietet Ihnen die Universitätsbibliothek Leipzig einen Volltext-Zugriff auf Zeitschriftenaufsätze, die Sie bei Google Scholar finden. Ob dies der Fall ist, erkennen Sie am Hinweis „Volltext @ UB Leipzig“, direkt in Google Scholar.

Befinden Sie sich im Campus-Netz, führt Sie dieser Link zu unserem Link-Resolving-Dienst, von dem aus Sie direkt auf den Aufsatz zugreifen können.

Außerhalb des Campus-Netzes muss die UB Leipzig als Bibliothek in den Google Scholar Einstellungen aktiviert sein. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Klicken Sie auf Scholar-Einstellungen.
  2. Suchen Sie nach „UB Leipzig“ im Abschnitt „Bibliotheks-Links“.
  3. Aktivieren Sie Ihre Bibliothek und speichern Sie Ihre Einstellungen.

Der Hinweis „Volltext @ UB Leipzig“ erscheint, wenn die Zeitschrift innerhalb des entsprechenden Zeitraums durch die UB Leipzig elektronisch abonniert ist. Außerhalb des Campus-Netztes beachten Sie bitte unsere Hinweise zum externen Zugang zu den Online-Angeboten der Universitätsbibliothek.

Google und viele Bibliotheken arbeiten im sogenannten Bibliotheks-Links-Programm zusammen, um diesen Service anzubieten.

Was sagen die Studierenden zum neuen Katalog der UBL?

Usability-Test

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wurde im vergangenen Sommersemester unser Katalog im Rahmen einer Masterarbeit mit Studierenden der Universität getestet. Der Fokus des Usability-Tests lag dabei auf „Neulingen“. Wir wollten herausfinden, inwieweit der neuentwickelte Katalog den Bedürfnissen dieser Zielgruppe entspricht.
Insgesamt sind die Ergebnisse positiv, die Tester konnten die gestellten Testaufgaben lösen und waren mit dem Handling der Oberfläche zufrieden. Besondere Zustimmung fand die Möglichkeit, die Suchergebnisse nach bestimmten Kriterien einzuschränken.
Trotz der guten Ergebnisse besteht natürlich Verbesserungsbedarf. Eine Projektgruppe innerhalb der Universitätsbibliothek wertet die Ergebnisse des Tests momentan aus und sucht nach Lösungen für die aufgezeigten Probleme. So sollen beispielsweise die Anmeldung im Benutzerkonto eindeutiger dargestellt, „Meinten Sie…“ Vorschläge bei der Suche angeboten und die Exemplaranzeige verbessert werden.

An dieser Stelle möchten wir den Testpersonen ganz herzlich danken. Die Zusammenarbeit war äußerst wertvoll und hat uns wichtige Impulse zur weiteren Optimierung des Kataloges gegeben. Um den Katalog in Ihrem Sinne weiter zu entwickeln sind wir auf Ihr Feedback angewiesen. Wenn Ihnen also etwas auf den Nägeln brennt, dann freuen wir uns über einen Kommentar hier im Blog.

Zugriff auf elektronische Medien außerhalb des Campusnetztes

Zu einem großen Teil ist der Zugang zu unseren elektronisch Medien aus lizenzrechtlichen Gründen auf Rechner innerhalb des Campusnetzes der Universität Leipzig beschränkt.

Befinden Sie sich außerhalb des Campusnetztes erkennen Sie diese Titel an einem Schloss-Symbol innerhalb der Ergebnisliste.

Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können von zuhause oder unterwegs das Campusnetz der Universität Leipzig und damit das Online-Angebot der Universitätsbibliothek in vollem Umfang nutzen. Sie benötigen dazu lediglich einen Internetzugang, ein persönliches Login an einem Anmeldeserver (studserv oder server1) der Universität Leipzig und eine Client Software.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite.

Der neue Katalog der TU Chemnitz ist online

Wir freuen uns, daß seit dem heutigen Montag eine weitere Universität in Sachsen mit einer Betaversion eines vufind-Kataloges online gegangen ist. Die TU Chemnitz hat ihren vom Projekt finc gebauten Discovery Service freigeschaltet:

http://katalog.bibliothek.tu-chemnitz.de/

Im Blog der Universität können weitere Details zur Freischaltung nachgelesen werden:

http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/aktuell/1/4614