8 = 9: Zahlenwirrwarr im Offenen Magazin?

Liebe Leserinnen und Leser,
kaum haben Sie sich an die Aufstellung der Bücher nach Fachgruppen in den Lesesälen gewöhnt, stehen Sie nun im Offenen Magazin wieder vor der Frage: Wo finde ich Was?
Eine Fach-Systematik gibt es nämlich dort nicht,  sondern nur die Aufstellung nach Zugangsnummer.

Klingt einfach, ist aber nicht so. Denn wir haben diese Zugangsnummern gespickt mit internen bibliothekarischen Informationen, da wir bei der Vergabe niemals gedacht hätten, dass diese Bücher irgendwann sozusagen das Licht der Welt erblicken und nun damit für Verwirrung sorgen.

Nichts liegt uns aber ferner, als Sie zu verwirren, deshalb hier eine kleine Anleitung zur Benutzung des Offenen Magazins:
Fall 1:
Sie suchen eine Signatur (Zugangsnummer): 91-8/9-12345
-Begeben Sie sich in das Regal mit dem Jahr 1991 (siehe Übersichtsplan)
– Ignorieren !!
Sie die –8– bzw. –9– (interner Vermerk)
– Suchen Sie innerhalb des Jahres 1991 nach der Nummer 12345
Gefunden? Klasse! Nun können Sie es am Selbstverbucher ausleihen

Fall 2:
Sie suchen eine Signatur (Zugangsnummer):01A-2013-12345
-Begeben Sie sich in das Regal mit dem Jahr 2013 (siehe Übersichtsplan)
Ignorieren !! Sie 01A (interner Vermerk)
– Suchen Sie innerhalb des Jahres 2013 nach der Nummer 12345
Gefunden? Klasse! Nun können Sie es am Selbstverbucher ausleihen

Nicht gefunden?  – Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gern.

Neu im Katalog: Suche in Inhaltsverzeichnissen, Inhaltsangaben und Rezensionen

Zu zahlreichen Titeln in unserem Katalog erhalten Sie bereits ergänzende Informationen wie Inhaltsverzeichnisse, Rezensionen, Klappentexte oder Abstracts über externe Links. Ab sofort werden diese Text-Informationen zudem im Katalog indexiert, sodass Suchanfragen neben den bibliographischen Metadaten auch die in diesen Dokumenten enthaltenen Informationen berücksichtigen.

Die Gewichtung der neuen Informationen ist, im Verhältnis zu den reinen bibliographischen Metadaten, sehr niedrig. Das bedeutet, dass die Relevanz-Sortierung Übereinstimmungen zu einer Suchanfrage in den Metadaten höher bewertet und nachfolgend erst Übereinstimmungen innerhalb der angereicherten Informationen. Die Ergebnismenge wird erhöht, bei niedriger Übereinstimmung innerhalb der Metadaten erhalten Sie nun mehr relevante Ergbnisse, da gesuchte Wörter z.B. im Inhaltsverzeichnis vorhanden sind.

Einige Beispiele bei der Suche nach: membrantransportprozesse, Calderdnforschung, einheitssozialversicherung, volksmotorisierung

Ihre Meinung und Kritik interessiert uns – gern hier im Blog.

Google Scholar UBL-Link

In vielen Fällen bietet Ihnen die Universitätsbibliothek Leipzig einen Volltext-Zugriff auf Zeitschriftenaufsätze, die Sie bei Google Scholar finden. Ob dies der Fall ist, erkennen Sie am Hinweis „Volltext @ UB Leipzig“, direkt in Google Scholar.

Befinden Sie sich im Campus-Netz, führt Sie dieser Link zu unserem Link-Resolving-Dienst, von dem aus Sie direkt auf den Aufsatz zugreifen können.

Außerhalb des Campus-Netzes muss die UB Leipzig als Bibliothek in den Google Scholar Einstellungen aktiviert sein. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Klicken Sie auf Scholar-Einstellungen.
  2. Suchen Sie nach „UB Leipzig“ im Abschnitt „Bibliotheks-Links“.
  3. Aktivieren Sie Ihre Bibliothek und speichern Sie Ihre Einstellungen.

Der Hinweis „Volltext @ UB Leipzig“ erscheint, wenn die Zeitschrift innerhalb des entsprechenden Zeitraums durch die UB Leipzig elektronisch abonniert ist. Außerhalb des Campus-Netztes beachten Sie bitte unsere Hinweise zum externen Zugang zu den Online-Angeboten der Universitätsbibliothek.

Google und viele Bibliotheken arbeiten im sogenannten Bibliotheks-Links-Programm zusammen, um diesen Service anzubieten.

Was sagen die Studierenden zum neuen Katalog der UBL?

Usability-Test

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wurde im vergangenen Sommersemester unser Katalog im Rahmen einer Masterarbeit mit Studierenden der Universität getestet. Der Fokus des Usability-Tests lag dabei auf „Neulingen“. Wir wollten herausfinden, inwieweit der neuentwickelte Katalog den Bedürfnissen dieser Zielgruppe entspricht.
Insgesamt sind die Ergebnisse positiv, die Tester konnten die gestellten Testaufgaben lösen und waren mit dem Handling der Oberfläche zufrieden. Besondere Zustimmung fand die Möglichkeit, die Suchergebnisse nach bestimmten Kriterien einzuschränken.
Trotz der guten Ergebnisse besteht natürlich Verbesserungsbedarf. Eine Projektgruppe innerhalb der Universitätsbibliothek wertet die Ergebnisse des Tests momentan aus und sucht nach Lösungen für die aufgezeigten Probleme. So sollen beispielsweise die Anmeldung im Benutzerkonto eindeutiger dargestellt, „Meinten Sie…“ Vorschläge bei der Suche angeboten und die Exemplaranzeige verbessert werden.

An dieser Stelle möchten wir den Testpersonen ganz herzlich danken. Die Zusammenarbeit war äußerst wertvoll und hat uns wichtige Impulse zur weiteren Optimierung des Kataloges gegeben. Um den Katalog in Ihrem Sinne weiter zu entwickeln sind wir auf Ihr Feedback angewiesen. Wenn Ihnen also etwas auf den Nägeln brennt, dann freuen wir uns über einen Kommentar hier im Blog.

Zugriff auf elektronische Medien außerhalb des Campusnetztes

Zu einem großen Teil ist der Zugang zu unseren elektronisch Medien aus lizenzrechtlichen Gründen auf Rechner innerhalb des Campusnetzes der Universität Leipzig beschränkt.

Befinden Sie sich außerhalb des Campusnetztes erkennen Sie diese Titel an einem Schloss-Symbol innerhalb der Ergebnisliste.

Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können von zuhause oder unterwegs das Campusnetz der Universität Leipzig und damit das Online-Angebot der Universitätsbibliothek in vollem Umfang nutzen. Sie benötigen dazu lediglich einen Internetzugang, ein persönliches Login an einem Anmeldeserver (studserv oder server1) der Universität Leipzig und eine Client Software.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite.

Der neue Katalog der TU Chemnitz ist online

Wir freuen uns, daß seit dem heutigen Montag eine weitere Universität in Sachsen mit einer Betaversion eines vufind-Kataloges online gegangen ist. Die TU Chemnitz hat ihren vom Projekt finc gebauten Discovery Service freigeschaltet:

http://katalog.bibliothek.tu-chemnitz.de/

Im Blog der Universität können weitere Details zur Freischaltung nachgelesen werden:

http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/aktuell/1/4614

 

Neue Kollektionen im UBL Katalog

Ab heute stehen Ihnen folgende E-Book-Sammlungen und Datenbanken über den UBL Katalog zur Verfügung:

  • Early English books online
  • Early American Imprints, Series I: Evans 1639-1800 / EAI
  • Making of the Modern Law : Legal Treatises 1800-1926 / MOML 1
  • Corvey Digital Collection : Literature of the 18th and 19th Centuries
  • Corpus de la première littérature francophone de l’Afrique noire
  • English Language Womens’ Literature of the 18th & 19th Centuries
  • RSC eBook Collection, Royal Society of Chemistry, 1968-2009
  • Mystik & Aszese des 16. – 19. Jahrhunderts
  • Deutschsprachige Frauenliteratur des 18. & 19. Jahrhunderts, Teil 1 und 2
  • Teatro Espanol del Siglo de Oeo / Teso
  • Elsevier eBook Collection on Science Direct – Mathematics
  • Empire Online
  • Karger eBooks Collection 1997-2009
  • Social Theory
  • Wales related fiction of the romantic period

Damit wächst die Anzahlt der im UBL Katalog verfügbaren Volltexte um ca. 180.000.

Links zu Previews und Digitalisaten – Anbindung von Hathi Trust und Google Books

Zunehmend bieten verschiedenartige Portale im Internet den freien Zugriff auf digitalisierte Bücher an, zu den bekanntesten Anbietern derartiger Dienstleistungen gehören beispielsweise Google Books oder Hathi Trust. Wir haben im Katalog der UB Leipzig nun eine Funktion freigeschaltet, die unsere Daten mit diesen Angeboten aus dem Netz verlinkt. In der Titelanzeige eines Werkes wird automatisch geprüft, ob digitale Volltexte oder Leseproben im Netz vorhanden sind. Ist dies der Fall, wird ein Link eingeblendet, über welchen der Nutzer das jeweilige Angebot aufrufen kann. In diesen Fällen ist es dann möglich, die Inhalte des Werkes sofort – im dort vorhandenen Umfang – einsehen zu können. Die neue Funktion kann beispielhaft an dem Werk “Chronologisches Verzeichnis der Werke Ludwig van Beethoven’s” begutachtet werden.

Wir haben zunächst die beiden oben genannten Anbieter angebunden. Die Funktion steht nun in einer einfachen Version zur Verfügung, soll aber später noch deutlich erweitert werden. Die Abfrage der Drittanbieter erfolgt über einen sogenannten Proxyserver, der keine Nutzerdaten an die Anbieter überträgt – dies geschieht erst, wenn ein Nutzer aktiv den Link eines Anbieters anklickt.

 

Programmierer gesucht

Der neue Katalog der Universitätsbibliothek Leipzig wird von dem Projekt finc erstellt, welches ebenfalls an der Universitätsbibliothek Leipzig beheimatet ist. Zu den Aufgaben des Projektes finc gehört nun die Erstellung und der Betrieb ähnlicher Oberflächen für 10 weitere sächsische Hochschulbibliotheken. Informationen über das Projekt können auf dessen Homepage nachgelesen werden: http://blog.finc.info

Zur Verstärkung des Projektteams ist nun eine weitere Programmiererstelle zu besetzen (Python und PHP), befristet bis 30.06.2014; die Ausschreibung läuft bis zum 07. September. Alle Informationen zu Stellenausschreibung sind auf der Website der Universität zu finden.