Coffee Lectures: Seven Ways to Write Like a Native Speaker

Kurzvorträge rund ums wissenschaftliche Arbeiten, zur Literaturrecherche und der berüchtigten Prokrastination präsentieren das Academic Lab und die Universitätsbibliothek Leipzig. Diese „Coffee Lectures“ finden im Sommersemester 2020 digital statt. Also her mit dem Kaffee und weiter geht’s mit Input zu den sieben Wegen des Schreibens „like a native Speaker“ von Kerstin Gackle.

Coffee Lectures: Was du schon immer mal über Word wissen wolltest

…aber bisher nicht zu fragen wagtest

Kurzvorträge rund ums wissenschaftliche Arbeiten, zur Literaturrecherche und der berüchtigten Prokrastination präsentieren das Academic Lab und die Universitätsbibliothek Leipzig. Diese „Coffee Lectures“ finden im Sommersemester 2020 digital statt. Also her mit dem Kaffee und los gehts mit Input zur Nutzung des Schreibprogramms Word von Tibor Nebel.

#ClosedButOpen: Einblicke in die Ausstellung „Von der Schönheit und den Leiden der Pferde“

Eigentlich würden wir im Moment in der Bibliotheca Albertina und in der Galerie im Neuen Augusteum die große Doppelausstellung „Von der Schönheit und den Leiden der Pferde“ zeigen. In der Albertina würden die Blicke über die historischen Pferdebücher gleiten, manchmal würde das leise Klappern von Hufen zu hören sein und in der Galerie würde ein Pferdeskelett grüßen, knapp drei Meter lang und zwei Meter hoch, das auf Instagram noch vor der Eröffnung auf den Namen „Pferdinand“ getauft worden war.
Die Eröffnung konnten wir am 4. März noch mit 200 Gästen feiern. Auf die restlichen Besucher*innen, die Pferdespezialist*innen, Pferdeliebhaber*innen und anderen Neugierigen muss die Ausstellung nun etwas länger warten. Weiterlesen →

Wie heiratet man eine Nymphe?

Interview mit Prof. Dr. Marco Frenschkowski, Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig und Kurator der Ausstellung „Zauberbücher. Die Leipziger Magica-Sammlung im Schatten der Frühaufklärung“ (Website: ub.uni-leipzig.de/zauberbuecher).

Die Ausstellung kann vom 15. November bis 16. Februar 2020 in der Bibliotheca Albertina täglich von 10 bis 18 Uhr besucht werden. Eintritt frei.

Veranstaltungstipp: „Ein Traum von großer Magie“ ein literarisch-musikalischer Abend am 10. Dezember 2019 – weitere Informationen.

Fragen:

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Frohe Weihnachten 2018

Ein Auszug aus dem Thomas-Graduale, gesungen vom Leipziger Ensemble Nobiles anlässlich der Einweihung der neuen Hörstation im Foyer der Bibliotheca Albertina.

Das sogenannte Thomas-Graduale ist eine der wenigen liturgischen Handschriften in Ostmitteldeutschland, welche die Reformation überlebt haben – und eine der ältesten. Der Codex enthält als Hauptteil ein Graduale mit den liturgischen Gesängen für die Messfeier und ist nach dem Schriftbefund im 1. Viertel des 14. Jahrhunderts entstanden, wahrscheinlich im oder für das Augustinerchorherrenstift St. Thomas in Leipzig. Es ist damit die früheste vollständige Quelle zum kirchlichen Gesang in Leipzig. Die Handschrift dürfte für den Gebrauch durch den Kantor als Leiter des bis heute fortbestehenden Schulchores an St. Thomas bestimmt gewesen sein, da sie auch eine Reihe wichtiger musiktheoretischer und notationskundlicher Texte enthält. Mit der Kirchenbibliothek von St. Thomas in Leipzig gelangte das Thomas-Graduale 1930 als Depositum der Sächsischen Landeskirche in die Universitätsbibliothek Leipzig.

Rückblick 2018

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen und Ausstellungen verwirklichen: das Festkolloquium zum 475. Geburtstag der Universitätsbibliothek mit anschließendem Jubiläumsempfang, die große Ausstellung „GELDKULTURERBE. 300 Jahre Münzsammlung der UB Leipzig“ (täglich noch bis 1. Januar 2019) und die Ausrichtung des bundesweit renommierten Kultur-Hackathons „Coding da Vinci“, um nur einige zu nennen.

In diesem Jahr haben wir außerdem unsere Blogreihe „Sieben Fragen an…“ gestartet, die im kommenden Jahr – wie auch „475 Jahre UB Leipzig“ – hier ihre Fortsetzung finden wird.

Die Universitätsbibliothek Leipzig wünscht frohe Weihnachten und einen friedlichen Jahresausklang.

In dulci iubilo

Wer kennt es nicht, dieses wunderbare, meist zweisprachig gesungene Weihnachtslied?  Was aber kaum einer weiß: die Universitätsbibliothek Leipzig besitzt eine literarische Sammelhandschrift aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die Text und Melodie und also das älteste schriftliche Zeugnis dieses Liedes überliefert.

Das Äußere der Handschrift deutet darauf hin, dass sie oft benutzt wurde:  Vom Bücherwurm zerfressene Holzdeckel sind umschlossen von grobem Schweinsleder, das ohne Verzierung blieb und eindeutige Gebrauchsspuren aufweist. Das Leder ist fleckig und speckig, an einer Stelle abgerissen, überdies sind die Holzkanten bestoßen. Offensichtlich konnte man einst gar nicht genug davon kriegen, den Band zur Hand zu nehmen und die Lieder daraus zu singen. Neben diesem ist ein ein weiteres Weihnachtslied enthalten: „Josef, liber neve myn“.  Außerdem gibt es noch ein Osterlied, ein Mariengedicht und eine Liebesklage in Form einer Minnerede (!).  Alle Texte sind auf ostmitteldeutsch geschrieben, der Schreibsprache, wie sie für unseren Raum typisch war.

In den Bestand der Universitätsbibliothek gelangte der Band bereits in den 1540er Jahren aus einer der aufgelösten Klösterbibliotheken in der Umgebung. Die Papierhandschrift wird heute in den Sondersammlungen aufbewahrt.

In dulci iubilo… „in süßer Freude“, so beginnt es, dieses alte Kirchenlied für die Weihnachtszeit, dessen Abbildung Sie im Folgenden bewundern können: Weiterlesen →

Blätterleuchten

„Wow, wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus“ – „So viel Sinnlichkeit am Buch“ – „Wunder-wunderschön“ – oder einfach: „Ganz bezaubernd!“ Es gibt Grüße auf Russisch, Koreanisch, Chinesisch… und in Spiegelschrift. Jemand bedankt sich für die anregende Pause zwischen Hausarbeiten schreiben und dem kleinen Koffeinkick im Café der Albertina. Und mancher oder manche hat sich auch an eine eigene Buchillumination gewagt. Weiterlesen →