Vertragsverhandlungen professionalisieren

zwei Hände mit Stiften in der Hand, die ein Dokument unterzeichnen

Instrumente für Autor*innen und Herausgeber*innen von Open-Access-Büchern

Wer ein wissenschaftliches Buch veröffentlichen möchte, wird über kurz oder lang mit den vertraglichen Aspekten des Publizierens konfrontiert. Häufig bestehen hier bei Forschenden große Unsicherheiten. Dies betrifft sowohl Regelungen in den Verlagsverträgen selbst, deren Tragweite beispielsweise in Hinblick auf die Rechteeinräumung nicht immer klar ist, als auch die eigenen Möglichkeiten die Verträge selbst aktiv mitzugestalten. Guter Rat ist hier gefragt.

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Von der Rolle!

Darstellung des Eingangs eines Kinos mit Halogenreklame. Quelle: https://hbz.ava.watch/for-libraries/

Der neue Filmdienst an der UBL

schwarz-weiß Grafik einer Filmrolle

Der Film spielt in der universitären Forschung und Lehre in zahlreichen Fächern eine Rolle. So lassen sich beispielsweise die Medienrezeption und -wirkung anhand von Filmen in der Kommunikations- und Medienwissenschaft untersuchen. In der Theaterwissenschaft konservieren Filme den flüchtigen Moment der Bühne. Und in den Kulturwissenschaften wird in der Filmarbeitsstelle die Darstellung von „Welt“ in Dokumentar- und Spielfilmen erforscht. Doch reicht die Erforschung von Film und Filmen und ihr Einsatz in der Lehre weit über diese drei Beispiele hinaus.

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Behind the Sciences – Erklärvideos aus der Universitätsbibliothek Leipzig

Drei Thumbnails der Erklärvideos auf Youtube

Der Produzentin über die Schultern geschaut

Dr. Claudia Jirausch, Fachreferentin an der Universitätsbibliothek Leipzig, berichtet von ihren Erfahrungen beim Erstellen von Erklärvideos.

Auf dem YouTube-Kanal der UBL werden seit einiger Zeit immer wieder kurze Erklärvideos zu bibliothekarischen Themen veröffentlicht. Sie handeln zum Beispiel von den besten Recherchetechniken in verschiedenen Datenbanken oder richtigem Zitieren. Als Fachreferentin für Medizin, Pharmazie und Veterinärmedizin habe ich viele Ideen für Videos – aber wie entstehen diese eigentlich und was habe ich in den vergangenen Monaten über Erklärvideos wissenschaftlicher Bibliotheken gelernt?

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Sieben Fragen an … Ute Weller und Sylke Schnabel

Unsere Kolleginnen arbeiten beide im Bereich Bestandsentwicklung und Metadaten. Ute Weller ist in der Erwerbung von Monografien tätig und Sylke Schnabel leitet die AG Zeitschriften. Daraus erklärt sich allerdings noch nicht, weshalb wir sie gemeinsam befragt haben. Aber: Die beiden eint ein Datum – der 1. September 1982. Seit diesem Tag, also in diesem Monat seit genau vierzig Jahren, sind sie an der Universitätsbibliothek Leipzig tätig.

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Open-Access-Finanzierung – Mission (im)possible?

Open-Access-Finanzierungsmodelle für die Geistes- und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt auf Medien- und Kommunikationswissenschaft

Open Access und Open Science sind aus der Wissenschaftskommunikation nicht mehr wegzudenken, auch in der Medien- und Kommunikationswissenschaft wird beides zunehmend diskutiert. So widmete sich die 70. Jahrestagung der International Communication Association 2020 dem Thema Open Communication. Dienlin u. a. stellten 2021 „An Agenda for Open Science in Communication“ vor, die in das Special Issue „Open Communication Research“ des Journal of Communication im selben Jahr mündete.

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Von Abfahrtsskiern und osterzgebirgischen Städten

Die Digitalisierung der Leipziger Hochschulschriften 1949–1965

Die Universität Leipzig blickt auf eine lange Forschungstradition zurück, in der über Jahrhunderte hinweg zahlreiche Hochschulschriften entstanden, die das akademische Interesse und den Wissensstand ihrer Zeit bezeugen. Teilweise sind die Schriften unikal. Sie zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, gehört zu den zahlreichen Aufgaben der Leipziger Universitätsbibliothek. Die Bestandserhaltung ist jedoch für jede Epoche vor eigene Herausforderungen gestellt. Während Holzwurm und Tintenfraß als Gefahr für mittelalterliche und frühneuzeitliche Schriften durchaus bekannt sind, sind die spezifischen Bedrohungen für jüngere Druckschriften, wie die Leipziger Dissertationen aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, meist weniger geläufig.

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Neues Jahr, neue E-Books zur Auswahl

Die EBS-Pakete der UB Leipzig für 2022

Die UB Leipzig stellt Ihren Nutzer*innen jedes Jahr eine Auswahl an EBS-Paketen (EBS = evidence based selection) einzelner Verlage zur Verfügung.

Verlagsangebote begrenzt für ein Jahr

EBS-Modelle sind eine Form der Erwerbung, bei der vorrangig die Bibliotheksnutzer*innen entscheiden, welche E-Books aus den großen Angeboten der jeweiligen Verlage erworben werden sollen. Die Verlage stellen dabei für einen begrenzten Zeitraum –  meist von einem Jahr – ihr gesamtes Portfolio oder eine spezifische Sammlung zu einem bestimmten Themengebiet zur Verfügung, die über den Bibliothekskatalog auffindbar und zugänglich gemacht  werden.

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Translationswissenschaft trifft Open Access

Interview mit den Herausgebenden der neuen Open-Access-Zeitschrift Yearbook of Translational Hermeneutics

Die UB Leipzig baut in den vergangenen Jahren kontinuierlich ihre finanzielle Förderung und Stärkung von verlagsunabhängigen Open-Access-Infrastrukturen aus. So bietet sie seit 2021 ihren Service für die Verwaltung und Veröffentlichung von elektronischen Zeitschriften, der auf der Zeitschriftenverwaltungs- und Publikationssoftware Open Journal Systems basiert, für Angehörige der Universität Leipzig kostenlos an. Damit unterstützt sie die Wissenschaftler*innen dabei, neue Open-Access-Zeitschriften zu gründen, beziehungsweise etablierte Schriftenreihen und Zeitschriften auf Open Access umzustellen.

Ende 2021 konnte so die zweite Open-Access-Zeitschrift der Universität Leipzig online gehen – das Yearbook of Translational Hermeneutics (YTH), drei weitere befinden sich aktuell in Vorbereitung. Wir sprachen mit den Herausgebenden von YTH über die erste Ausgabe ihres Jahrbuchs und ihre Erfahrungen beim Aufbau der Open-Access-Zeitschrift.

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Ein Buch ohne Verlag veröffentlichen?!

Interview mit zwei Open-Access-Herausgeber*innen

Wissenschaftliche Bücher werden von Wissenschaftler*innen immer häufiger in Eigenregie ohne Hilfe aus der Verlagswelt veröffentlicht, sei es, indem sie verlagsunabhängige Open-Access-Verlagsinitiativen gründen (beispielsweise den Zusammenschluss ScholarLed) oder ihre Publikationsprojekte auf institutionellen beziehungsweise Fachrepositorien im Open Access (OA) realisieren. Das verlangt immer viel Engagement und Eigenleistung seitens der Autor*innen! Die Universität Leipzig begrüßt solche verlagsunabhängigen OA-Initiativen ihrer Angehörigen und unterstützt die Umsetzung von fachlich hochwertigen und nachhaltigen OA-Projekten seit mehreren Jahren finanziell mit dem OA-PublikationsfondsPLUS.

Im September dieses Jahres konnte so wieder eine neue OA-Veröffentlichung mit einer Förderung aus diesem Fonds erscheinen. Der Sammelband „Muslimisches Leben in Ostdeutschland“ versammelt Beiträge von 15 mehrheitlich jungen Wissenschaftler*innen und wurde auf dem Publikationserver der Universität Leipzig öffentlich frei zugänglich gemacht.

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