Fit im Forst?

Was haben die Bücher „Fit im Forst. Eine bewegungsbezogene Intervention für Forstwirte“; „Migration, Gender and Social Justice” und “Aktuelle Probleme des Wissenschaftsrechts“ gemeinsam? Sie sind allesamt Open Access Bücher; E-Books, die weltweit frei für alle zur Verfügung stehen und die auch im Katalog der Universitätsbibliothek zu finden sind.
Herausgegeben und verlegt werden Open Access Bücher häufig von Universitätsverlagen aber auch Verlagen, die sich entweder auf Open Access spezialisiert haben oder einzelne Titel ihres Programms frei veröffentlichen. Das Directory of Open Access Books sammelt diese Titel – und die UB holt diese dann für Sie dort ab, damit Sie sie auch in unserem Katalog recherchieren können. Das Directory of Open Access Books listet derzeit knapp 1.700 Bücher, mehrheitlich in englischer und deutscher Sprache sowie mit einem Schwerpunkt in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Und auch wenn vielleicht Rückenschmerzen nach Baumfällarbeiten eher eine Randerscheinung der Nutzerinnen der UB ist, sind unter den Open Access Titeln zahlreiche interessante Entdeckungen und wertvolle Ergänzungen zum Bestand der UB.
Die Bücher können Sie alle unabhängig vom Uni-Netz nutzen und viele von ihnen sind mit CC-Lizenzen versehen, die es etwa erlauben die Bücher ohne urheberrechtliche Grauzonen und Einschränkungen zu kopieren, auf Moodle zu stellen oder anders weiterzubearbeiten.

Umbau des Sondersammelgebiets „Medien- und Kommunikationswissenschaft“ zum Fachinformationsdienst durch die DFG bewilligt

Erstmals richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) an wissenschaftlichen Bibliotheken fünf „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ ein und löst damit die bisherige Förderung der Sondersammelgebiete in den kommenden drei Jahren ab. Ziel des neuen Förderprogramms ist die Stärkung der Servicerolle der Bibliotheken und ihrer Dienstleistungen für die Wissenschaft. Mit Fachinformationsdiensten sollen Bibliotheken maßgeschneiderte Angebote für einzelne Disziplinen entwickeln. Die auf dem jeweiligen Gebiet forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen unabhängig vom Ort ihrer Tätigkeit mit der Bereitstellung von forschungsrelevanten Materialien und Ressourcen einen möglichst schnellen und direkten Zugriff auf Spezialliteratur und forschungsrelevante Informationen erlangen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zugriff auf digitale Medien.

Die UBL gehört zu den wenigen Antragstellern, deren Antrag auf Umbau des Sondersammelgebiets zum Fachinformationsdienst bewilligt wurde.

Der „Fachinformationsdienst Medien- und Kommunikationswissenschaft“ der UBL und die vier weiteren bewilligten Fachinformationsdienste für geistes- und sozialwissenschaftliche Disziplinen werden in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 6,8 Millionen Euro gefördert.

Bibliotheken wird mit dem neuen Förderprogramm die flexible Verwendung von Mitteln ermöglicht sowie die zielgerichtete Weiterentwicklung von über die Grundaufgaben hinausgehende Dienstleistungen im engen Dialog mit den Fachcommunities. Auf die Veränderungen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der „digitalen Revolution“ kann so nachhaltig reagiert werden.

 Pressemitteilung der DFG vom 20.12.2013

Von Shakespeare bis Tour de France, von Max Weber bis Reformpädagogik – Neues Open Access Angebot im Katalog

Seit der vergangenen Woche sind über 4000 elektronische Bücher der Verlage Otto Sagner, Ferdinand Schöningh, Wilhelm Fink und Vandenhoeck und Ruprecht im Katalog der UBL auffindbar und im Volltext verfügbar.

Aus dem UBL Katalog gelangt man direkt auf die Volltexte auf den Internetseiten des Projektes. Für wissenschaftliche Zwecke dürfen die Gesamtwerke im PDF Format heruntergeladen werden, der Viewer selbst bietet außerdem eine Volltextsuche im Buch, sowie die gezielte Suche nach Namen und Orten.
Ein Teil der Titel steht schon als Print-Ausgabe im Regal bereit, wie bei diesem Titel über die gescheiterten Friedensbemühungen vor Beginn des Kosovo-Krieges.
Andere Werke sind nur als elektronische Open Access Variante zugänglich, wie dieses Buch über Entwicklungszusammenarbeit im Zeitalter der Globalisierung.

Es handelt sich dabei um ein Open Access Angebot, das bedeutet, der Verlag und die Urheber der Werke haben sich bereit erklärt, die Bücher frei und ohne jegliche Zugangsbeschränkung im Internet zu publizieren. Und zwar geschieht dies zusätzlich zur Printausgabe, und mit einer Verzögerung zum gedruckten Buch von 3 bis 5 Jahren. Dieses Vorgehen nach dem Prinzip der ‚“Moving Wall“ findet man häufig im Zusammenhang mit Open Access Angeboten.
Fachlich wird dabei ein breiter Bogen gespannt, der Schwerpunkt der Sammlung liegt jedoch klar auf den geisteswissenschafltichen Fachgebieten.
Die Texte stammen aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Digitalisierungsprojekt Digi20 der Bayerischen Staatsbibliothek, bis 2014 werden entlang der Moving Wall sukzessive weitere Werke hinzukommen.

Citavi die Vierte

Die lang erwartete und getestete 4. Version von Citavi ist am 29.04.2013 veröffentlicht worden. Neben vielen Verbesserungen wie

  • Picker für Google Chrome
  • Anpassung an höhere Bildschirmauflösungen
  • Erweiterter Zitationsstil-Editor
  • Citavi in Spanisch und Portugiesisch

bietet Citavi nun ein Add-In für Word, das das Publizieren und das eigentliche Zusammenführen von Text und Quellen bzw. Zitaten bedeutend vereinfacht und endlich übersichtlich und komfortabel macht Wir sind begeistert und emsig dabei, unsere Schulungsräume auf die neue Version umzustellen. Das ist aufwändiger als es klingt, denn Citavi 4 läuft nicht mehr unter Windows XP! Bis es soweit ist, schulen wir selbstverständlich auch noch die Vorgängerversion 3.4.  für Sie. Ohnehin steht für OpenOffice Writer und verschiedene LaTeX-Editoren auch weiterhin Citavis Publikationsassistent zur Verfü­gung.

Übrigens: Ihre kostenlose Lizenz über die Uni Leipzig gilt auch für das Update auf Citavi 4! Selbstverständlich sind Projekte aus Citavi 3 konvertierbar. Und für Neueinsteiger: hier geht es zum Download.

 

 

Zuwachs im Katalog: Zusätzliche 107.455 Digitalisate nachgewiesen

Seit ein paar Tagen sind in unserem Katalog 107.455 zusätzliche Digitalisate verzeichnet. Diese stolze Menge stammt nicht von uns allein, sondern aus zahlreichen deutschen Digitalisierungsprojekten. Eines davon ist unser hauseigenes Projekt „Digitalisierung von Drucken des 16. Jahrhunderts (VD16), welches mit 1.425 Titeln nun vollständig im Katalog nachgewiesen ist.

Offizielle EZB-App für Android verfügbar

Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) ist mit über 63.000 Titeln eine der größten bibliographischen Datenbanken für wissenschaftliche elektronische Volltextzeitschriften. Für Android-Geräte ist die offizielle App der EZB ab sofort bei Google Play erhältlich. Alternativ können Sie die App auch vom Anbieter direkt beziehen.

Mit der mobilen Anwendung können die Grundfunktionen der regulären EZB-Oberfläche genutzt werden:
– Blättern in der alphabetischen Zeitschriftenliste
– Filtern über wissenschaftlichen Fachgebiete
– Suchen nach Zeitschriftentitel und Schlagworten mit Fachgebietsfilter
– Einstellung der angezeigten Lizenzen über die bekannte EZB-Ampel
– Automatische Auswahl der Heimateinrichtung über die IP-Adresse
– Informationen zur einzelnen Zeitschrift und Verlinkung zum Volltext oder zur
Zeitschriftenhomepage

Befinden Sie sich im Campus-WLAN werden Ihnen die von der UB Leipzig lizenzierten Zeitschriften automatisch angezeigt (gelb markiert ). Außerhalb des Campusnetztes können Sie Ihre Bibliothek in den Einstellungen festlegen. Etwa 36.000 Fachzeitschriften sind im Volltext frei zugänglich (grün markiert ). Das Angebot steht Ihnen natürlich auch ganz konventionell über unsere Website zur Verfügung. Der Zugang zu lizenzierten Inhalten ist generell nur im Campusnetz oder über VPN möglich.

Zugriff auf elektronische Medien außerhalb des Campusnetztes

Zu einem großen Teil ist der Zugang zu unseren elektronisch Medien aus lizenzrechtlichen Gründen auf Rechner innerhalb des Campusnetzes der Universität Leipzig beschränkt.

Befinden Sie sich außerhalb des Campusnetztes erkennen Sie diese Titel an einem Schloss-Symbol innerhalb der Ergebnisliste.

Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können von zuhause oder unterwegs das Campusnetz der Universität Leipzig und damit das Online-Angebot der Universitätsbibliothek in vollem Umfang nutzen. Sie benötigen dazu lediglich einen Internetzugang, ein persönliches Login an einem Anmeldeserver (studserv oder server1) der Universität Leipzig und eine Client Software.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Webseite.

Links zu Previews und Digitalisaten – Anbindung von Hathi Trust und Google Books

Zunehmend bieten verschiedenartige Portale im Internet den freien Zugriff auf digitalisierte Bücher an, zu den bekanntesten Anbietern derartiger Dienstleistungen gehören beispielsweise Google Books oder Hathi Trust. Wir haben im Katalog der UB Leipzig nun eine Funktion freigeschaltet, die unsere Daten mit diesen Angeboten aus dem Netz verlinkt. In der Titelanzeige eines Werkes wird automatisch geprüft, ob digitale Volltexte oder Leseproben im Netz vorhanden sind. Ist dies der Fall, wird ein Link eingeblendet, über welchen der Nutzer das jeweilige Angebot aufrufen kann. In diesen Fällen ist es dann möglich, die Inhalte des Werkes sofort – im dort vorhandenen Umfang – einsehen zu können. Die neue Funktion kann beispielhaft an dem Werk “Chronologisches Verzeichnis der Werke Ludwig van Beethoven’s” begutachtet werden.

Wir haben zunächst die beiden oben genannten Anbieter angebunden. Die Funktion steht nun in einer einfachen Version zur Verfügung, soll aber später noch deutlich erweitert werden. Die Abfrage der Drittanbieter erfolgt über einen sogenannten Proxyserver, der keine Nutzerdaten an die Anbieter überträgt – dies geschieht erst, wenn ein Nutzer aktiv den Link eines Anbieters anklickt.