Das Tablet in der Kitteltasche

Ergebnisse der E-Book Umfrage 2014 an der Medizinischen Fakultät und am Uniklinikum – Teil 1

Wie werden wissenschaftliche E-Books genutzt? Wer nutzt sie aus welchem Grund? Werden E-Books am PC gelesen, mit dem Tablet oder mit dem E-Book-Reader?  Um diese und andere Fragen zu beleuchten und um das Angebot entsprechend zu verbessern, haben wir im vergangenen Herbst eine kleine Umfrage gestartet. Dabei haben wir zwischen klinisch arbeitendem ärztlichen Personal und rein wissenschaftlichem Personal unterschieden. Alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Kategorie „Andere“ subsumiert, darunter auch zahlreiche Studenten – das offenbart sich auch durch die verstärkte Nutzung von Lehrbüchern in dieser Gruppe. Antworten bekamen wir aber auch von Kolleginnen aus dem Pflegepersonal, von Verwaltungsangestellten und medizinischem Fachpersonal.

Wir freuen uns, dass wir 280 ausgefüllte Fragebögen auswerten konnten, und bedanken uns herzlich bei allen, die teilgenommen haben!


Die Ergebnisse möchten wir Ihnen nicht vorenthalten, deshalb gibt an dieser Stelle eine Zusammenfassung in zwei Teilen. Heute gibt es erst einmal die Auswertung der Multiple Choice Fragen. Auf die zahlreichen Anregungen, Fragen und Wünsche gehen wir in einem zweiten Beitrag ein und bitten hierfür noch um ein kleines bisschen Geduld…

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Kinder mit Studierenden sind in Albertina willkommen

kinderstuhl1In kleinen Schritten verbessert sich die Ausstattung unseres provisorischen Eltern-Kind-Raumes: bisher nur eingerichtet mit PC, Tisch und Stühlen für Erwachsene, können jetzt die kleinen Begleiter mit dieser Stuhl-Tisch-Kombination bequem auf Augenhöhe mit ihren Eltern Platz nehmen oder am Tisch spielen. Kinderbücher und Spielzeug steuern wir in Kürze bei. Geplant ist auch ein Sichtschutz zum Nachbarraum, um einen ungestörteren Bereich für beide Seiten zu schaffen. Wenn Sie mit Kinderwagen zu uns kommen, ist das Zimmer nicht ohne unsere Hilfe zugänglich. Bitte sprechen Sie uns jederzeit an, wir sind Ihnen gern behilflich, um zum internen Fahrstuhl zu gelangen.
Und wer einen Wickeltisch vermisst, der wird im Vorraum zur Toilette im 2. OG fündig. Aus hygienischen Gründen steht er in der Nähe eines Wasseranschlusses.

wickeltisch1Unser Ziel ist immer noch, einen geeigneteren Ort für Eltern mit Kind zu finden, aber so ist erst einmal eine Möglichkeit zum Zurückziehen aus den öffentlichen Bereichen gegeben. Der Raum ist während der gesamten Öffnungszeit des Hauses geöffnet und muss nicht reserviert werden. Er steht allen offen, aber Eltern mit Kind wird bei Bedarf Vorrang gegeben.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie uns, dem Service-Team, schreiben an:  info@ub.uni-leipzig.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und halten Sie über die Neuerungen im Eltern-Kind-Raum auf dem laufenden.

Ab Mai im Westflügel…

Hier wird bald die neue Leselounge und das Café Alibi beherbergt sein

Foto: Berges/Perchermeier

Die Bibliotheca Albertina erhält eine Leselounge, ab Mitte Mai 2015 in der westlichsten Ecke des Erdgeschosses. Das ist neu. Es wird gut 80 Sitzplätze geben, auf Stühlen und auf Sitzstufen an den Fenstern, wo es auch ordentlich viele Steckdosen geben wird. Wir freuen uns drauf! Geöffnet ist die Leselounge von 8 bis 24 Uhr.

Wir freuen uns auch auf das Café Alibi, das dort einziehen wird. Der Name ist in einem kleinen Wettbewerb unter Studierenden entschieden worden. Der Pächter selbst ist in einem Ausschreibungsverfahren ermittelt worden, das vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement durchgeführt wurde. Wir bekommen einen erfahrenen Gastronomen, der bereits das Café im Haus des Buches und im Grassi-Museum betreibt. Öffnungszeiten voraussichtlich 10 bis 19 Uhr.

Die Bibliotheca Albertina wird mit der Leselounge und dem Café Alibi ab Mitte Mai 2015 neue gastliche Räume für Nutzerinnen und Nutzer erhalten, die auch für die Gäste des Hauses und die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher zur Verfügung stehen.

Übrigens wird ab Mai 2015 auch eine neue Dauerausstellung im Foyer der Bibliotheca Albertina eingerichtet werden, u. a. in den Gängen, in denen das bisherige Café untergebracht war. Die Cafébar war immer nur ein Provisorium, ein erfolgreiches zwar, aber ohne Erweiterungsmöglichkeiten. Wir danken den Betreibern der Cafébar für den guten Service und freuen uns auf einen Neubeginn mit neuen Leuten an neuer Stelle.

Ulrich Johannes Schneider

Vortragsraum und „Café Alibi“

In der Bibliotheca Albertina gehen die Handwerker ein und aus.
Was tut sich und was kommt?

In den äußersten Westflügel wird ein Vortragsraum samt Vorraum eingebaut.
Wo vorher Magazin war und früher der einzige Lesesaal des halbzerstörten Gebäudes, werden künftig 200 Menschen bequem Platz finden können. Für Tagungen und Einzelvorträge ideal geeignet, wird der neue Vortragsraum im Mai fertiggestellt und spätestens im Juli mit Stühlen und Technik ausgestattet sein.
Auf dem Weg zum neuen Vortragsraum passiert man die Leselounge. Dort können sich Studierende zum Lesen, Sprechen und Arbeiten niederlassen – auf den neuen Sitzstufen in den Fensternischen, oder traditionell auf Stühlen.

Geöffnet von 8 bis 24 Uhr, wird in der Leselounge auch das neue Café untergebracht. Vermutlich spätestens im Mai wird der Betrieb aufgenommen werden können.  Die Studierenden haben abgestimmt und „Café Alibi“ gewählt. In diesem Eckraum – ehemals die Handschriftenabteilung im provisorischen Gebäude – ist für 100 Menschen Platz.

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Neue Datenbanken, eBooks und eJournals 2015

Wir freuen uns, Ihnen ab 2015 die folgenden Datenbanken, eBook- und eJournal-Pakete neu zur Verfügung stellen zu können:

Nicht nur lizenziert, sondern dauerhaft erworben wurden die folgenden Produkte:

Sie können die Datenbanken und Pakete auch über das Datenbank-Informationssystem DBIS oder über den UBL-Katalog finden. Wenn Sie mehr über die Inhalte einzelner Datenbanken oder über effiziente Recherchestrategien erfahren möchten, sind Sie herzlich eingeladen, an einer unserer Schulungen teilzunehmen. Neben allgemeinen Einführungen bieten wir fachspezifische Schulungen und Workshops zu Arbeitstechniken und Literaturverwaltung an. Eine Übersicht inkl. Online-Anmeldung finden Sie auf unserer Website.

Fragen zu unserem eMedien-Angebot beantworten wir gern. Schreiben Sie bitte an die AG eMedien.

Open Access Policy verabschiedet

Nun haben wir eine – eine Open Access Policy der Universität Leipzig. Am vergangenen Dienstag wurde sie durch den Senat mit breiter Zustimmung verabschiedet. Mit dieser Policy positioniert sich die Hochschule klar und öffentlich zum Thema Open Access und gibt allen publizierenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Handlungsempfehlung. Nachzulesen ist das auch noch einmal in der Pressemitteilung zum Thema.

Denn die Möglichkeiten, Open Access zu publizieren, sind zahlreich und vielfältig: es gibt Zeitschriften, in denen alle Beiträge direkt nach Annahme online veröffentlicht werden, es gibt Wissenschaftler, die eigene Open Access Journals gründen, es gibt Initiativen für Open Access-Bücher, es gibt Repositorien, auf denen Artikel schon vor dem Begutachtungsverfahren veröffentlicht werden, und solche, wo sie nach der Verlagspublikation zweitveröffentlicht werden, sowie Projekte und Plattformen, die komplett neue Wege des wissenschaftlichen Publizierens und Begutachtens erproben…

Und um Sie beim Open Access-Publizieren zu unterstützen und zu beraten, gibt es das Open Access Office an der UBL. Hier wird auch der DFG-geförderte Open Access-Publikationsfonds verwaltet, sowie der Publikationsserver der Universität betreut und funktional erweitert. Wir finden bestimmt auch den für Sie richtigen Weg des Open Access.

Sie benötigen ein Alibi?

Wir verschaffen es Ihnen! Die Tendenz ist überdeutlich und Ihr Namensfavorit für die neue Leselounge in der Albertina steht fest:

Mit doch recht deutlichem Abstand haben Sie entschieden, dass es nicht schaden kann, ein Alibi zu haben. Und das wird garantiert wasserdicht!

Zudem werden Kaffee oder Tee gereicht, für ausreichend kreativen und produktiven kommunikativen Austausch mit den Kompliz_innen wird ebenfalls gesorgt. So können Sie sich auch gegenseitig eins geben, ein Alibi – doppelt hält bekanntlich besser.

Und wem das alles noch nicht reicht, der schaut in unseren Katalog und lässt sich inspirieren. Wie wäre es mit der Übersetzung von Agatha Christies Kriminalroman „The Murder of Roger Ackroyd“ – deutscher Titel?

Dreimal dürfen Sie raten…

E-Books nutzen am Arbeitsplatz und von zu Hause aus

Suche nach E-Books

Sind Sie auf der Suche nach über die Universitätsbibliothek Leipzig verfügbaren E-Books, nutzen Sie am besten den Online-Katalog https://katalog.ub.uni-leipzig.de. Hier werden alle lizenzierten E-Books nachgewiesen. Wollen Sie lediglich die Online-Angebote sehen, können Sie in der rechten Spalte einen Suchfilter für „Online-Ressourcen“ setzen. Über den Titel und den angebotenen Link zum Verlag gelangen Sie zur Anzeige des E-Books.

Neue Medizinlehrbücher als E-Books im Angebot

Seit Oktober ist eine Auswahl häufig nachgefragter Elsevier-Lehrbücher als E-Book verfügbar. Hier finden Sie die Titelauswahl.

Noch bis zum 30.11.2014 stehen auch alle Titel der Thieme E-Book-Library Studium & Lehre zur Verfügung. Sie können die E-Books online im Campusnetz lesen oder auf Ihrem privaten PC, MAC, iPad oder Tablet. Einfach auf die Startseite der E-Book Library gehen und „Bücher“ auswählen.

Zugang von zu Hause aus

Möchten Sie den Zugang zu den E-Books außerhalb des Campusnetzes nutzen, benötigen Sie den sogenannten VPN-Client. Seit kurzem steht hierfür die Software Cisco AnyConnect zur Verfügung, die zum Jahresende 2014 den alten VPN-Client ablöst. Sie finden die Software auf den Web-Seiten des Universitätsrechenzentrums. Verwenden Sie zur Anmeldung entweder Ihr Studenten-Login der Medizin, ein Login der Universität Leipzig oder ein Mitarbeiter-Login des Universitätsklinikums.

DAS VOTING! – Im Freiraum, im Westen in der Ecke, mit oder ohne Alibi, mit Albertine oder Tina… wo wollen Sie Ihre Pausen genießen?

Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung im Namensfindungsprozess für die neue Leselounge in der Albertina und über all die kreativen Vorschläge, die uns über unser blog, Facebook oder per E-Mail erreicht haben. Wie soll er nun heißen, der gerade im Entstehen begriffene neue Aufenthalts-, Pausen-, Kaffee-, Tee-, Lese-, oder Was-auch-immer-man-zu-tun-gedenkt-Raum in der Bibliotheca Albertina?

Sie haben es uns wirklich nicht leicht gemacht. Es gab Literaturreferenzen wie den Fuchsbau (Harry Potter) und Die Lederne Grotte (Stadt der träumenden Bücher), Reminiszenzen an Personen des öffentlichen Lebens wie Edward Snowden oder historische Persönlichkeiten wie Karl Marx. Von Alice im Wunderland bis Arnold Schwarzenegger haben Sie kulturell referenziert … Da war es schwierig genug aus den vielen tollen und manchmal auch lustigen Beiträgen eine erste Auswahl zu treffen. Aber unseren er- und belesenen Namensauswahlspezialistinnen und Spezialisten ist die unlösbare Aufgabe gelungen und wir freuen uns, hier in demokratisch-unalphabetischer Reihenfolge die heißesten Namens-Kandidaten vorstellen zu dürfen!

Zur Abstimmung zugelassen wurden (Tusch!):

  1. Alberts Tina bestechend durch Einfachheit und Charme in der Ausführung!
  2. Das Alibi, ursprünglich vorgeschlagen als Alibi Albertini, hier hat uns neben dem Wohlklang auch die Erklärung schwer beeindruckt! Zur Wahl steht die verkürzte Fassung…
  3. Freiraum. Das steht für sich – ein Traum von einem Namen.
  4. Aus der Feder einer Proust Leser_in erreichte uns der poetische Name Albertine… kann ein ordentlicher Kaffee verlorene Zeit sein?
  5. Der Name Westcafé könnte helfen, nicht im Offenen Magazin nach dem Kaffee zu suchen…
  6. und Last but not Least: das Eckcafé. Ebenso pragmatisch-praktisch wie der „Westen“, mit etwas mehr Verruchtheit im Nachgang. Im Eck was Neues?

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Wir sind gespannt, welcher Name Ihnen am besten gefällt! Eine Woche lang bleibt das Wahllokal geöffnet… also ab an die Urnen bzw. die Klicks!

Sie lebe 43.800 mal hoch! hoch! hoch! hoch! ….

Heute wird die Campus-Bibliothek fünf Jahre alt. Das bedeutet fünf Jahre beinahe ununterbrochener Arbeitszeit, von früh bis spät, Tag und Nacht. Daraus ergibt sich die stattliche Zahl von ungefähr 43.800 Öffnungsstunden.
Das ist sehr wohl ein Anlass zu feiern und zu danken. Eine solche Bibliothek zu leiten und am Laufen zu halten, ist nicht einfach. Die erste 24h Bibliothek in Leipzig (!), das bedeutet auch, dass die Mitarbeiter sich kaum an ähnlichen Sachverhalten orientieren konnten. Vieles wurde zum ersten Mal ausprobiert und dann routiniert in die Arbeitsprozesse eingebettet. Die Ausleih-und Rückgabeautomaten der UB Leipzig wurden beispielsweise hier zum ersten Mal in Betrieb genommen. An dieser Stelle sei den Kollegen gedankt für die tolle Arbeit!

Aber nicht alles an der Campus-Bibliothek ist neu. Sowohl Teile des Bestandes als auch das Gebäude sind natürlich älter als fünf Jahre und weisen eine überaus interessante Geschichte auf, die eng mit der der Universität verbunden ist: Die Bücher stammen teilweise noch aus der Handelshochschule, das Gebäude war bereits seit den 70er Jahren Bestandteil des Campus und diente früher den Geisteswissenschaftlern als bibliothekarisches Domizil, bevor diese in die renovierte Bibliotheca Albertina ziehen konnten. Einen  kurzen historischen Abriss der Entstehungsgeschichte finden Sie derzeit im Eingangsbereich der Campus-Bibliothek in Form einer kleinen Ausstellung.

Zweigstelle 1 (1998)

Viele Erinnerungen  sind in diesen Räumen hängen geblieben, und auch wenn sich die Atmosphäre und die Arbeitsweise geändert haben mögen, so tun Sie doch das Gleiche wie Ihre Vorgänger: Sie lesen, schreiben, lernen, arbeiten und schlafen auch mal… in der Campus-Bibliothek.

Keine Bibliothek ohne unsere Nutzer! Deshalb geht an Sie alle natürlich auch der Dank für fünf Jahre in der Campus-Bibliothek, in denen Sie uns treu waren und auch Geduld und Verständnis bewiesen haben, wenn etwas mal nicht gleich klappte.
So feiern wir heute die fünf Jahre und hoffen, dass es noch lange heißt: „Books around the clock!“