Vortragsraum und „Café Alibi“

In der Bibliotheca Albertina gehen die Handwerker ein und aus.
Was tut sich und was kommt?

In den äußersten Westflügel wird ein Vortragsraum samt Vorraum eingebaut.
Wo vorher Magazin war und früher der einzige Lesesaal des halbzerstörten Gebäudes, werden künftig 200 Menschen bequem Platz finden können. Für Tagungen und Einzelvorträge ideal geeignet, wird der neue Vortragsraum im Mai fertiggestellt und spätestens im Juli mit Stühlen und Technik ausgestattet sein.
Auf dem Weg zum neuen Vortragsraum passiert man die Leselounge. Dort können sich Studierende zum Lesen, Sprechen und Arbeiten niederlassen – auf den neuen Sitzstufen in den Fensternischen, oder traditionell auf Stühlen.

Geöffnet von 8 bis 24 Uhr, wird in der Leselounge auch das neue Café untergebracht. Vermutlich spätestens im Mai wird der Betrieb aufgenommen werden können.  Die Studierenden haben abgestimmt und „Café Alibi“ gewählt. In diesem Eckraum – ehemals die Handschriftenabteilung im provisorischen Gebäude – ist für 100 Menschen Platz.

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Irischer Botschafter in der Bibliotheca Albertina

Der irische Botschafter Michael Collins war am 27. Januar zu Gast an der Universität Leipzig. Begrüßt wurde er in der Bibliotheca Albertina.

Im Oktober 2013 hatte er an der Universität ein irisches Lektorat eröffnet und möchte nun den Fortgang akademischer und kultureller Entwicklungen in Leipzig weiter fördern. Der Botschafter wurde durch den Anglisten Prof. Dr. Jochen Schwend und Frau Dr. Sabine Asmus vom Institut für Sorabistik über deutsch-irische Austauschbeziehungen sowie über die Entwicklung der Studiengänge für europäische Minderheitensprachen und Irische Studien und deren internationale Ausrichtung informiert und kam mit Wissenschaftlern und Studierenden ins Gespräch.
Die Universitätsbibliothek präsentierte anlässlich des Besuches einen der vielen Schätze aus ihrem Bestand, die Notizbücher von Whitley Stokes, einem irischer Rechtsanwalt, Gelehrten und Keltologen. Sie wurden vom irischen Historiker Prof. Dáibhí O’Cróinín vorgestellt. Zum Abschluss seines Aufenthaltes wurde der Botschafter von dem Direktor der UBL, Prof. Ulrich Johannes Schneider, durch das Haus geführt.
Foto: Thomas Kademann, UBL (v.l.n.r.: Michael Collins, Sabine Asmus, Ulrich Johannes Schneider)

Weihnachtsruhe, frische Luft und eine Ausstellung

Die Bibliotheken der Universität Leipzig halten auch in diesem Jahr eine Weihnachtsruhe. Sogar die Campusbibliothek wird vom 24.12. bis zum 26. Dezember, sowie Silvester und Neujahr geschlossen sein. Das ist eine gute Gelegenheit zu einem Weihnachtsspaziergang, auch wenn er nicht so winterlich ausfallen wird wie im Jahr 1856. Damals entstand dieses Bild von Andreas Hermann Grabau, das übrigens die Kirche in Leutzsch zeigt. Ob Sie nun in die Kirche gehen oder unsere aktuelle Ausstellung in der Bibliotheca Albertina besuchen, in der Sie das Original der romantischen Zeichnung bewundern können, wir wünschen Ihnen erholsame Tage. Sie sind herzlich in der Ausstellung willkommen, die auch während der Feiertage täglich von 10-18 Uhr geöffnet ist. Die Öffnungszeiten aller Bibliotheken finden Sie hier.

Impressionen der Ausstellungseröffnung

„Wustmann und andere. Bürgerliches Leben in Leipzig im 18. und 19. Jahrhundert“
Eröffnung der Ausstellung am 27. November 2014:

Ausstellungseröffnung im Lesesaal West
Ausstellungseröffnung
Ulrich Johannes Schneider
Thomas Fuchs
Ausstellungseröffnung
Sylvia Kabelitz

Sylvia Kabelitz und Elke Wustmann  Elke Wustmann und Ulrich Johannes Schneider  im Ausstellunsgraum

Fotos: Thomas Kademann (UBL )
Oben: Musiker des Gewandhausorchesters Leipzig; Prof. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der UBL;  Mitte: Prof. Thomas Fuchs und Sylvia Kabelitz, Kuratoren der Ausstellung. Unten: Elke Wustmann mit Sylvia Kabelitz und Prof. Schneider sowie ein Blick in den Ausstellungsraum

Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie hier:
www.ub.uni-leipzig.de/ueber-uns/ausstellungen

Sie benötigen ein Alibi?

Wir verschaffen es Ihnen! Die Tendenz ist überdeutlich und Ihr Namensfavorit für die neue Leselounge in der Albertina steht fest:

Mit doch recht deutlichem Abstand haben Sie entschieden, dass es nicht schaden kann, ein Alibi zu haben. Und das wird garantiert wasserdicht!

Zudem werden Kaffee oder Tee gereicht, für ausreichend kreativen und produktiven kommunikativen Austausch mit den Kompliz_innen wird ebenfalls gesorgt. So können Sie sich auch gegenseitig eins geben, ein Alibi – doppelt hält bekanntlich besser.

Und wem das alles noch nicht reicht, der schaut in unseren Katalog und lässt sich inspirieren. Wie wäre es mit der Übersetzung von Agatha Christies Kriminalroman „The Murder of Roger Ackroyd“ – deutscher Titel?

Dreimal dürfen Sie raten…

Sie lebe 43.800 mal hoch! hoch! hoch! hoch! ….

Heute wird die Campus-Bibliothek fünf Jahre alt. Das bedeutet fünf Jahre beinahe ununterbrochener Arbeitszeit, von früh bis spät, Tag und Nacht. Daraus ergibt sich die stattliche Zahl von ungefähr 43.800 Öffnungsstunden.
Das ist sehr wohl ein Anlass zu feiern und zu danken. Eine solche Bibliothek zu leiten und am Laufen zu halten, ist nicht einfach. Die erste 24h Bibliothek in Leipzig (!), das bedeutet auch, dass die Mitarbeiter sich kaum an ähnlichen Sachverhalten orientieren konnten. Vieles wurde zum ersten Mal ausprobiert und dann routiniert in die Arbeitsprozesse eingebettet. Die Ausleih-und Rückgabeautomaten der UB Leipzig wurden beispielsweise hier zum ersten Mal in Betrieb genommen. An dieser Stelle sei den Kollegen gedankt für die tolle Arbeit!

Aber nicht alles an der Campus-Bibliothek ist neu. Sowohl Teile des Bestandes als auch das Gebäude sind natürlich älter als fünf Jahre und weisen eine überaus interessante Geschichte auf, die eng mit der der Universität verbunden ist: Die Bücher stammen teilweise noch aus der Handelshochschule, das Gebäude war bereits seit den 70er Jahren Bestandteil des Campus und diente früher den Geisteswissenschaftlern als bibliothekarisches Domizil, bevor diese in die renovierte Bibliotheca Albertina ziehen konnten. Einen  kurzen historischen Abriss der Entstehungsgeschichte finden Sie derzeit im Eingangsbereich der Campus-Bibliothek in Form einer kleinen Ausstellung.

Zweigstelle 1 (1998)

Viele Erinnerungen  sind in diesen Räumen hängen geblieben, und auch wenn sich die Atmosphäre und die Arbeitsweise geändert haben mögen, so tun Sie doch das Gleiche wie Ihre Vorgänger: Sie lesen, schreiben, lernen, arbeiten und schlafen auch mal… in der Campus-Bibliothek.

Keine Bibliothek ohne unsere Nutzer! Deshalb geht an Sie alle natürlich auch der Dank für fünf Jahre in der Campus-Bibliothek, in denen Sie uns treu waren und auch Geduld und Verständnis bewiesen haben, wenn etwas mal nicht gleich klappte.
So feiern wir heute die fünf Jahre und hoffen, dass es noch lange heißt: „Books around the clock!“

Name gesucht – wir brauchen Vorschläge…!

Hier, im sogenannten „Eckrisalit“, wird gerade gebaut.

Die Bibliotheca Albertina bekommt eine Leselounge! Schon jetzt sind hier und da die Bohrer zu hören, beschäftigt aussehende Handwerker gehen ein und aus. Es wird in unserem schönen historischen Gebäude mal wieder gebaut … Was passiert nun genau? Im Westflügel (links vom Eingang) wird eine Leselounge mit Café entstehen. Es wird endlich einen Raum geben, der in Pausen zum Nichts-tun, Verweilen, Plaudern und Kaffee trinken einlädt. Arbeiten ist natürlich auch nicht verboten … Mit 100 Sitzgelegenheiten wird es dann in Zukunft hoffentlich auch ausreichend Platz für alle geben. Im Frühjahr 2015 können wir das Ergebnis bestaunen!

Dieser neue Ort braucht natürlich auch einen angemessenen, tollen Namen! Bisher haben wir noch keinen und nun sind alle gefragt: machen Sie uns Namens-Vorschläge, hier im Blog. Im November werden wir unsere Favoriten zur Abstimmung vorstellen. Der Gewinner-Name bekommt von uns eine kleine Überraschung …

Wir wollen Holz!

Wir auch.

Es freut uns sehr, dass Sie sich für den Erhalt der Holztüren in der Albertina engagieren und das auf einem unserer Aushänge spontan zum Ausdruck gebracht haben. Natürlich bleiben sie uns erhalten, denn auch wir finden sie prächtig und möchten auf keinen Fall darauf verzichten. Nur ständig DEFEKT sollen sie nicht sein.

bauplan_türDeshalb werden, um sie zu schützen, Glastüren dahinter gebaut und somit können sie offen stehen bleiben und wir haben alle etwas davon. Keine laut zuschlagenden oder gar verschlossenen Zugänge mehr, sondern leicht und leise zu öffnen und sogar barrierefrei zugänglich.

Das ist doch was, oder?

 

Mittwochs 15 Uhr – Benutzungsführung in der Albertina

Immer mittwochs 15 Uhr erwarten wir Sie zur Führung durch die Bibliotheca Albertina. Die wöchentlich gebotene Einführung in die Benutzung der Bibliothek, verbunden mit einem Gang durchs Haus, ist durchaus kurzweilig und informativ für Studierende und externe NutzerInnen gleichermaßen.

Es ist unkompliziert, man muss sich nicht anmelden oder registrieren, sondern kommt einfach spontan vorbei. Es kostet nichts und man nimmt jede Menge Wissen über die Zusammenhänge von Recherche, Kataloginformationen, Buchaufstellung, Ausleihbedingungen oder Nutzung elektronischer Medien mit nach Hause. Diese Führung gibt einen Überblick über die wichtigsten Benutzungsregeln und ist vor allem für Bibliotheksneulinge interessant.

In der meist sehr kleinen Gruppe können Fragen individuell beantwortet werden, auf fachspezifische Interessen wird sofort eingegangen und bei weitergehenden Fragen  auf unser umfangreiches Schulungsangebot weiterverwiesen.

Diese Mittwochsführung ist nur ein erstes Kennenlernen. Um sich zum Profi weiterzubilden zu können, bieten wir außerdem zahlreiche Kurse zu unterschiedlichsten Themen wie zur Nutzung von Literaturverwaltungsprogrammen, Datenbanken und nicht zuletzt auch unseres Kataloges an.
Das vollständige Programm finden Sie auf unserer Homepage unter:
www.ub.uni-leipzig.de/service/schulungen-und-fuehrungen.html

Wir freuen uns auf Sie und am besten, Sie machen mittwochs schon mal den ersten Schritt in die Bibliothek – denn da werden Sie immer 15 Uhr durch die Albertina geführt.

… das Ende vom Ersten …

Liebe Bibliotheks_Besucher_Innen,

er war der Erste hier, mit den Jahren sichtlich gealtert unter unseren Füßen, unansehnlich geworden unter so vielen Schritten, zerrieben mit jedem Tritt. Und unvermeidlich ist sein Ende.

Der originale Fußbodenbelag im Erdgeschoss der Campus-Bibliothek wird teilweise entfernt und durch einen neuen ersetzt. Einziger Wermutstropfen:

die Bibliothek muss leider vom 11.8.2014, 8.00 Uhr – 25.08.2014, 8.00 Uhr geschlossen werden. Die Ausleihe der Präsenzliteratur erfolgt ab 8.8.2014, 16.00 Uhr am Service.

Zu gerne hätten wir eine andere Lösung gefunden. Nun ja, das Schöne dieser Unvermeidlichkeit ist doch, so ganz ohne Ausreden der Bibliothek entfliehen zu können, für Sonne, Sand und … Softeis.

Einen schönen Sommer!

Jana Gehring